Verbrechen

Mord in Karibik – was wirklich geschah

Verbrecher haben eine Yacht auf St. Vincent überfallen und einen Charterer aus Bayern getötet. Eine Mitseglerin schildert die Ereignisse

Uwe Janßen am 26.04.2016
St. Vincent

Der Tatort: An der Bucht stehen noch Teile des Sets vom "Fluch der Karibik"

Der 48 Jahre alte Familienvater Martin G. aus dem unterfränkischen Sennfeld ist in der Nacht vom 3. auf den 4. März in der Wallilabou Bay auf einer Charteryacht erschossen worden. Die Tat hat in der Szene Bestürzung ausgelöst – und viele Fragen aufgeworfen.

Die YACHT hat über diese Fragen mit Stefanie Frei gesprochen, einer Mitseglerin. Sie schildert den Ablauf der Tat, und es wird klar, dass der an Deck schlafende Mann keine Chance hatte: "Sie haben einfach so geschossen." Danach wurde die Crew ausgeraubt, und die Täter verschwanden. 

Der Fall ist behaftet mit einer Reihe von Merkwürdigkeiten. So lagen in unmittelbarer Nähe, nur wenige Meter entfernt, noch andere Yachten – aber niemand will etwas gehört haben, niemand kam zu Hilfe. Auch auf einen abgesetzten Notruf reagierte niemand. Und im Anschluss gerieten die Opfer noch in die Mühlen der südkaribischen Behörden.

Stefanie Frei berichtet von den Ereignisse der dramatischen Nacht und den Geschehnissen davor und danach. Es war ein Alptraum, den sie bis heute mit sich herumträgt: "Ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass es wirklich passiert ist. So etwas passiert sonst doch nur im Film."

Uwe Janßen am 26.04.2016

Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online