Piraterie

Leichtfertig unterschätzte Gefahr

In immer größerem Abstand vor der Küste Somalias lauern Piraten fremden Schiffen auf. Auch Segler geraten weiterhin in ihre Fänge

Pascal Schürmann am 09.05.2011

Die Berufsschifffahrt hat keine Wahl. Kosten und Termine zwingen die Reederein, ihre Schiffe durch das piratenverseuchte Arabische Meer zu schicken. Wie oft das schief geht, ist fast wöchentlich in den Schlagzeilen der internationalen Medien nachzulesen.

Doch auch Segler werden nach wie vor von Somalis gekidnappt. Zuletzt sorgte der Fall der US-amerikanischen Yacht "Quest" für Aufsehen, deren Crew Anfang des Jahres vor der Küste des Oman entführt und kurz darauf getötet worden war. Und seit Mitte Februar befindet sich die Crew der dänischen Segelyacht "Ing" in den Händen von Piraten. Ein Befreiungsversuch misslang, seitdem fehlt es an Informationen über den Zustand und den Verbleib der sieben Geiseln.

Warum setzen sich immer noch jede Menge Blauwassersegler der Gefahr aus? Warum muss es allzuoft unbedingt die Route durchs Rote Meer sein, statt dass die Skipper sich für den sichereren Weg ums Kap der guten Hoffnung herum entscheiden?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der große Piraten-Report in der neuen YACHT (Heft 11/2011), ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).

Pascal Schürmann am 09.05.2011

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