Interview

„Jetzt erst recht!“

Zweimal ist sein Versuch früh gescheitert, die Welt nonstop zu umsegeln. Brutale Schläge, aber Peter Conrad halten sie nicht auf. Gespräch mit einem Kämpfer

Uwe Janßen am 21.08.2018
Peter Conrad
YACHT / K. Andrews

Acht Jahre lang ordnet Peter Conrad sein ganzes Leben einem Ziel unter: Er will allein und ohne Halt um die Welt. Dann segelt er los, und nur einen Tag später muss er den Törn wegen technischer Probleme abbrechen. Er repariert sein Schiff, fährt wieder los – und muss erneut gleich nach dem Start aufgeben, diesmal wegen gesundheitlicher Probleme. Die Geschichte des 48-Jährigen entbehrt gewiss nicht der Tragik. 

Es war bis zur Ausreise ein langer, harter Weg voller Entbehrungen. Gnadenlos konsequent hatte Conrad sich und seine 10-Meter-Yacht „Timshal“ über die Jahre auf die Einhand-Weltumsegelung vorbereitet. Auf jede kleine Anschaffung und Annehmlichkeit hat er verzichtet, das ganze Leben seinem Projekt gewidmet und jeden Cent dafür investiert. Dann das. Zweimal der K. o. gleich nach der Ausreise.

Peter Conrad

Conrad unter seinem selbstgebauten Dodger

Die YACHT sprach mit dem Skipper aus Eckernförde darüber, wie er das alles verkraftet hat, und wie es nun weitergeht. Denn das wird es, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Conrad ist nicht nur getrieben von einer mächtigen Liebe zur See, er ist auch ein Kämpfer. Aufgeben ist keine Option. Er sei einer, der nach dem Hinfallen mit noch größerem Elan wieder aufstehe, sagt er, und das Thema Nonstop-Weltumsegelung ist für ihn längst nicht vobei, im Gegenteil: „Jetzt erst recht!“

Das große Gespräch mit Peter Conrad über seinen Lebenstraum und die dramatischen Momente, die zum Abbruch führten, lesen Sie YACHT 18-2018. Das Heft ist ab sofort im Handel, Sie können es aber auch im DK-Shop  oder direkt hier digital bestellen!

Uwe Janßen am 21.08.2018

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