Riggtrimm

Gespannt in die neue Saison

Der Riggtrimm ist ein Sicherheitsaspekt, und nur er ermöglicht optimale Segelleistungen. Einfache Methoden für eine gute Grundeinstellung

Lars Bolle am 26.04.2016
Riggtrimm

Ein vertrimmter Mast

Mast, Verstagung und Segel spielen im System Rigg zusammen. Das Verhalten des Mastes wird von der Einstellung von Wanten und Stagen ebenso beeinflusst wie von der gesetzten Segelfläche und deren Verteilung. Zugleich bestimmt der Trimm des Mastes, wie die Segel stehen und welchen Vortrieb sie erzeugen.

Ein richtiger Riggtrimm ist deshalb eine Grundvoraussetzung für optimale Segelleistung, daneben aber auch ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Grundsätzlich sind die Wanten und Stagen nur dazu da, den Mast vor dem Umfallen zu bewahren. Das lässt sich unter statischen Bedingungen, wie im Hafen ohne gesetzte Segel, schon mit sehr wenig Zug auf den Drähten erreichen. Offenbar verleitet dies auch viele Eigner dazu, ihr Rigg genau so zu belassen – mit einer zu geringen Vorspannung.

Bei mehr Wind, vor allem aber höherem, ruppigem Seegang kann der Mast bei ungenügender Vorspannung anfangen zu pumpen, was zu hohen Lastspitzen in den Beschlägen führt. Dabei können Terminals, Toggles oder Bolzen brechen – und schlimmstenfalls auch der Mast von oben kommen.

In YACHT 10/2016 wird erklärt, wie gerade zum Saisonbeginn ein richtiger Grundtrimm bei den verschiedenen Riggarten einzustellen ist und wie dieser unter Segeln verfeinert wird.

Die Zollstockmethode

Masttrimm Schritt für Schritt

Lars Bolle am 26.04.2016

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