Reise

Frankreichs unterschätzter Norden

Fällt das Stichwort segeln in Frankreich, denken viele an die Cote d' Azur, Korsika oder die Bretagne. Dabei liegt die Normandie nur zwei Segeltage von Holland

Andreas Fritsch am 22.12.2020
bearbeitet
Andreas Lindlahr

Blick über die Chausey Inseln

Die Nordküste Frankreichs am englischen Kanal ist als Urlaubsziel gerade in Corona-Zeiten durchaus attraktiv: Es sind nicht einmal 150 Seemeilen von Ijmuiden bis zur "Ecke" bei Calais. dann beginnt eine zwar schroffe, aber schöne Küste. Viel steile Felsen, aber dazwischen liegen in Flußläufen oder Felsspalten wunderschöne Hafenorte: mal mit spektakulär schönen Altstädten wie Honfleur, mondänen Badeorten der Pariser, wie Trouville oder urige Fischer-Städtchen wie Fecamp.

Fotostrecke: Normandie

Zugegeben, wer hier segelt, sollte etwas Erfahrung mit Gezeiten und Segeln im Strom mitbringen, aber mit etwas Willenudn der richtigen Lektüre kann man dass wunderbar im Winter vorbereiten. Ein perfekter Sommertörn für deutsche Segler mit Liegeplatz in Holland, die mal ein neues Revier erkunden wollen.

Vor Ort ist es einerseits dann typisch französisch: Sehr gutes Essen, besonders Seafood, die Region ist berühmt für Muscheln und Fisch, aber auch das erstaunlich vielseitige Nationalgetränk Cidre und Käse, die Landwirtschaft hier produziert auf höchstem Niveau. Und das zu vel günstigeren preisen als im Süden oder der Bretagne. Die Normandie ist vergelichsweise ein günstiges Pflaster, das gilt auch für die sehr vielen Häfen. 

Eine ausführliche Reisegeschichte über einen Kurs entlang der Küste gibt es jetzt in der neuen YACHT Nr. 2/2021

Andreas Fritsch am 22.12.2020

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