Das besondere Boot

Fliegen, wenn alle anderen stehen

Sie ist die vermutlich schnellste Serienyacht unter 40 Fuß. Nur dafür und für Siege bei Binnen-Regatten ist die Flaar M37 konzipiert

Michael Rinck am 14.05.2019
EYOTY 2018 Special Yacht Flaar M37 Interior 2017 BKo_ 026
YACHT/B. Kolthof

Werftchef Zoltan Mezey versucht nicht einmal, die singuläre Ausrichtung zu relativieren. Er bekennt sich vielmehr offen dazu: "Die Flaar M37 ist nur für einen Zweck entstanden: bei Langstreckenrennen auf Binnenseen schnellste Einrumpfyacht unter 40 Fuß zu sein." Einsatzzweck der ungemein flachen, breiten und in Ferrari-Rot lackierten Kohlefaseryacht sind Regatten wie das Blaue Band vom Balaton, die Centomiglia am Gardasee oder die Bodensee-Rundum. Dort haben in den neunziger und frühen 2000er-Jahren die Liberas dominiert – fragile Einzelbauten mit gewaltigen Auslegern und großen Crews, von denen acht, neun im Trapez standen. Es war eine gleichermaßen verrückte wie faszinierende Klasse, die finanziell und logistisch immens hohe Einsätze erforderte. Dann aber verlagerte sich das Inter­esse auf schnelle Katamarane und Tris, die fortan die Binnenszene dominierten.

Die Flaar ist der Versuch, dem eine erschwingliche Alternative entgegenzusetzen: in Kleinserie gefertigt, mit einfacherer Bedienung, für kleinere Mannschaften und mit deutlich vereinfachtem Betriebsaufwand. Tatsächlich lässt sich die M37 in wenigen Stunden abriggen und um 45 Grad in der Längsachse gekippt auf einem Straßentrailer transportieren.

Wie sich das schnellste Serienboot unter 40 Fuß auf dem Wasser geschlagen hat, lesen Sie in der YACHT 11/2019 – jetzt am Kiosk, hier bestellen oder als digitale Ausgabe

Michael Rinck am 14.05.2019

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