Vegvisir Race

Exklusiv-Interview zum MOB-Notfall: "Die eine falsche Welle"

Wie die beiden Co-Spipper das Überbordgehen im Fehmarnbelt erlebten – und welche Lehren sie daraus ziehen. Plus: Große Reportage über ein windiges Vegvisir Race

Jochen Rieker am 17.09.2018
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Vegvisir/B. Scheurer

Die Ein- und Zweihand-Regatta von Nykøbing Ende August hatte es in sich. Zwei Tage lang sorgten Kaltfronten aus Südwest bis West für anspruchsvolle Bedingungen. Im großen Belt erreichte der Wind in Schauerböen über 40 Knoten, die Wellen waren teils bis zu drei Meter hoch. Das sorgte insbesondere auf den Kursen der Zweihand-Crews, die 170 bzw. 210 Seemeilen lang waren und über teils offene See führten, für eine hohe Quote an Aufgaben.

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Schon reichlich Druck vor Langeland

Die YACHT berichtet in ihrer neuesten Ausgabe ausführlich über das Vegvisir Race, sein fulminantes Wachstum, die trotz Starkwind ungebrochene Faszination – und über zwei Havarien, die sich im Verlauf der Wettfahrt ereigneten.

So verlor die Code8 "Lightworks" von Michael Häfgen und Jasper Marwege in der ersten, noch ruhigen Nacht vor Agersø den Kiel; beide Segler mussten von einem Rettungshubschrauber abgeborgen werden. 

Vegvisir Race 2018 Portrait Schollmeyer Braun 2018 BSc_IMG_1785

Die Co-Skipper am Tag danach

Noch kritischer war ein Vorfall, der sich 24 Stunden später ereignete. Dabei ging Franz Schollmeyer südlich von Lolland in schwerem Wetter über Bord seiner Esse 850. Er konnte sich schwimmend an Land retten, während sein Co-Skipper Falko Braun mehr als eine Stunde nach ihm suchte. Im Interview schildern beide mit großer Offenheit ihr wohl schwerstes Erlebnis auf See. 

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Jochen Rieker am 17.09.2018

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