Charter

Englands Kronjuwelen

Die Kanalinseln Guernsey, Jersey oder Sark sind ein seglerisch anspruchsvolles, aber reizvolles Ziel. Wem das zu heikel ist, der kann als Kojencharterer hin

Andreas Fritsch am 12.10.2020
Reise SY Dantes Kanalinseln Ärmelkanal 2019 JJe_P9069449
Jan Jepsen

Der Archipel zwischen England und Frankreich gehört zu den anspruchsvollsten Zielen Europas: Tidenhub von teils über zehn Metern, Strom von bis zu acht Knoten. Trotzdem geht von den Inseln, die unabhängiger Besitz der britischen Krone sind und weder zu England noch zur EU gehören, ein magischer Reiz aus. Mal steil mit schroffer Felsküste, mal urige britische Burgen und Dörfer, dazwischen tolle Ankerbuchten und stille Idylle wie Sark, eine autofreie Insel – die auch keinen Hafen hat.

Wer hierher segeln will, muss über Routine in der Tidennavigation verfügen. Stromkarten, Nipp- und Springzeiten, Wasserstände ausrechnen – all das muss sitzen, sonst erlebt man schnell unangenehme Überraschungen. Eigner können mit dem eigenen Boot anreisen, Chartercrews aus dem nahen Saint-Malo herübersegeln.

Doch wer sich all das nicht zutraut, kann auch eine andere Alternative in Betracht ziehen: Kojencharter. Denn es gibt ein paar Anbieter, auch aus Deutschland, die regelmäßig die Inseln anlaufen. Erfahrene Skipper bringen den bunt zusammengewürfelten Crews dann das Revier näher, ohne den Stress der eigenen Verantwortung für Boot und Besatzung.

Wir waren an Bord der Swan 48 "Dantes" an Bord und erlebten auch gleich die harten Seiten des Reviers, das auch im Hochsommer immer für Kapriolen gut ist. 

In der YACHT Nr. 22/2020 – jetzt am Kiosk!

Fotostrecke: Englands Kronjuwelen

Andreas Fritsch am 12.10.2020

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