Charter

Eine Zeitreise zum Genießen

Myanmar ist eines der spannendsten Ziele der Welt – und das nicht nur zu Lande. Ein Törn dort mutet an wie der Besuch in einer anderen Welt

Uwe Janßen am 20.06.2016
Myanmar

Einsam liegt der Schoner in der zauberhaften Inselwelt

Ein halbes Jahrhundert war Myanmar, das vormalige Burma, in einer Weise vom Rest der Welt isoliert wie heute Nordkorea. Die Militärdiktatur hatte Land und Leute fest im Griff, erst 2011 begannen die Machthaber mit einer zunächst zögerlichen Öffnung dieses Juwels in Südostasien.

Myanmar

Leuchtende Farben, umwerfende Natur, keine Spur von Zivilisation – und die einzigen Spuren am Strand sind die eigenen

All die Jahre zuvor hatte Myanmar unter den Reisenden einen geradezu mystischen Status: Hier müsste die Welt noch in Ordung sein und nicht so touristisch genormt wie so viele andere Ziele nicht nur auf diesem Subkontinent. Im Jahr nach der Öffnung, 2012, kamen prompt eine Million Neugierige, im vorigen Jahr waren es bereits fünf Millionen.

Dieser Boom ist bezeichnend für das Land, das sich nicht nur im Tourismus, sondern auf allen Gebieten des Lebens wandelt – und zwar in atemberaubender Geschwindigkeit. Zugleich ist ein Besuch nach wie vor wie eine Zeitreise, ein Eintauchen in eine andere Welt. Es gibt weltweit wenige spannendere Länder. Übrigens: Kurzcharakteristiken und Tipps zu den beliebtesten Zielen an Land bekommen Sie hier.  

Myanmar

Der 100-Fuß-Schoner „Raja Laut“ bei schwacher Brise im Mergui-Archipel

Die Küste zwischen Bangladesch im Norden und Thailand im Süden ist knapp 2000 Kilometer lang – und seglerisch so gut wie unerschlossen. Aber eine deutsch-österreichische Charterfirma bietet Reisen durch den Mergui-Archipel in der Andamanensee an, kulinarisches Verwöhnprogramm inklusive. Die Erkundung ist also in mehrfacher Hinsicht ein Hochgenuss.

Um die 800 Inseln umfasst die Gruppe von der Größe Belgiens, nur eine Handvoll ist besiedelt. Auf ihnen haben sich Moken niedergelassen, Seenomaden, und der Besuch einer ihrer Siedlungen zählt zu den Höhepunkten der Reise.

Myanmar

Moken-Kinder auf ihrem Spielplatz. Es heißt, sie könnten sich früher auf und im Wasser fortbewegen als an Land

Ein weiterer dominierender Reiz dieses Törns ist die Abwesenheit aller Zeichen von Zivilisation. Beim Törn kommen außer Fischern keine Menschen in Sicht, keine Boote, kein Verkehr – hier ist die Welt, wie sie erschaffen wurde. Und die einzigen Fußspuren an einem der ungezählten Strände sind die eigenen.

Myanmar

Vor den Stelzenhütten der Moken trocknet Fisch, ein Hund döst auf dem Steg

In der neuen YACHT lesen Sie eine ausführliche Reportage vom Besuch in einem „der exklusivsten Urlaubsziele des Planeten“ („Capital“) und erfahren, warum einen dieses zauberhafte Land auch dort nicht in Ruhe lässt, wo nichts ist als Ruhe.  

Uwe Janßen am 20.06.2016

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