Seenot-Experiment

Eine Nacht in der Insel

Leichter Wind, ruhige See, und es ist nur eine Übung. Doch schnell wird deutlich, wie hart das Überleben im Rettungsfloß sein kann. Eine Grenzerfahrung

Michael Rinck am 26.09.2017
Rettungsinsel Nacht Heiligenhafen 2017 JKu__JKX4093
YACHT/Jozef Kubica

Erst der Anfang. Als der Mond über der Ostsee aufgeht, driftet die Insel östlich von Großenbrode einsam und verlassen ins blaue Nichts

Die Box liegt auf dem Heck der Yacht parat, wie ein Koffer, der auf eine seltsame Reise gehen will. Der weiße Container verströmt eine gewisse Aura. Ich sehe hohe Wellen vor meinem geistigen Auge, Schaumbahnen, fliegende Gischt. Nichts, was man sich wirklich wünscht. Aber wie fühlt es sich an?

An einem Montag Anfang September findet auf der Ostsee genau deshalb eine Ausnahmeübung statt, die den Seenotfall zumindest im Ansatz nach­erlebbar machen soll: Den Container über Bord wuchten,  auslösen – und sich eine Nacht lang treiben lassen in dem seegehenden Kokon. Was genau passiert dann? Wie fühlt sich das Ausgesetztsein an? Wie gemütlich oder ungemütlich wird es auf 0,4 Quadratmeter Gummifloß pro Person?

Wir haben den Versuch gewagt, und YACHT-Autor Marc Bielefeld berichtet über die Grenzerfahrung in der Insel. Lesen Sie den Bericht in der neuen YACHT 21/2017 – jetzt am Kiosk, hier bestellen oder als digitale Ausgabe.

Michael Rinck am 26.09.2017
YACHTmarkt DK Buch Schärenkreuzer DK Buch Logbuch

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