Klassiker

Ein vorbildliches Folkeboot

Die "Tibbe" ist Klassengeschichte pur. Von ihrem Rumpf wurde die Form für den GFK-Bau abgenommen. Mehr als 1000 sind bis heute entstanden

Lasse Johannsen am 29.01.2013
"Tibbe"

Das Folkeboot "Tibbe" auf einem der letzten Törns – künftig wird es im dänischen Sportbootmuseum in Troense stehen

Mitte der siebziger Jahre hatte "Mr. Folkeboot" Erik Andreasen seine dänischen Segelfreunde überzeugt: Nach mehrjährigem Hin und Her durfte er endlich ein GFK-Boot bauen. Sein Plan damals: vom Skandinavischen Seglerverband die Zulassung zu Regatten erhalten und durch die Fertigung billiger Kunststoffboote die Klasse vor dem Niedergang retten.

Der Plan gelang. Heute segeln weit mehr als 1000 GFK-Boote auf der Ostsee und tragen damit zum Erhalt des Kultstatus Folkeboot bei. Dass es damals "Tibbe" ist, die Pate steht, liegt auf der Hand. Denn seit 1971 gehörte das lindgrüne Boot dem späteren Inhaber der Folkebootzentrale Andreasen.

Dem fallen heute noch zahlreiche Anekdoten aus der Geschichte des Bootes ein – nachzulesen in der aktuellen Ausgabe der YACHT. Außerdem: Wie das Boot vor rund vier Jahren gefunden und gerettet wurde.

Lasse Johannsen am 29.01.2013

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