Mini-Transat 2017

Ein Rennen für Rockstars!

Es ist Abenteuer und Leistungssport in einem: Vier Deutsche haben sich beim Mini-Transat einhand über den Atlantik gequält – mit kleinen und großen Erfolgen

Kristina Müller am 12.12.2017
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MiniTransat2017/Christophe Breschi

Über das Mini-Transat 2017 müssten 81 Geschichten geschrieben werden. So viele Einhandsegler – 25 mit Prototypen und 56 mit Serienbooten – haben beim Kult­rennen über den Atlantik auf maximal sechseinhalb Meter langen Booten vom Typ Mini 6.50 mitgemacht. Es wären 81 Berichte vom Abenteuer des Lebens, dem Suchen und Finden der eigenen Grenzen, von Bruch und Einsamkeit, aber auch von Solidarität auf See, sportlichen Bestleistungen und von Träumen großer Segelkarrieren.

Das 21. Mini-Transat schreibt einmal mehr Geschichten voller Superlative: Der Hamburger Profi Jörg Riechers segelt auf Platz zwei im hochkarätig besetzten Feld der Prototypen – vor ihm nur der seit zwei Jahren ungeschlagene Franzose Ian Lipinski. Es ist das beste Resultat, das ein deutscher Segler je bei der Regatta erzielt hat. Riechers wurde 2011 bereits einmal Fünfter.

Mini Transat 2017 PR Jörg Riechers

Jörg Riechers nach seiner Ankunft als Zweiter in der Prototyp-Wertung auf Martinique

Als erste deutsche Frau überquert die 23-jährige Lina Rixgens die Ziellinie vor Martinique; Dagmar Häckel musste 1981 aufgeben, Isabelle Joschke schaffte 2005 und 2007 das Mini-Transat, ist aber Deutsch-Französin.

Überhaupt war die Zahl der deutschen Teil­nehmer noch nie so hoch: Mit dem IT-Berater Oliver Tessloff und dem Versicherungskaufmann Andreas Deubel in der Serienbootwertung absolvierten insgesamt vier deutsche Segler die ansonsten von Franzosen dominierte Regatta. Auch die setzten Akzente: Ian Lipinski manifestierte mit einem Sprint über den Atlantik seinen Status als Ausnahmesegler in der Klasse. Schon 2015 stand er ganz oben auf dem Podium, damals bei den Serienbooten.

Mit welchen Hindernissen die deutschen Teilnehmer beim Abenteurer ihres Lebens auf dem Atlantik zu kämpfen hatten, ob sich die jahrelange Vorbereitung ausgezahlt hat und ob sie der energiegeladenen Mini-Szene treu bleiben wollen, lesen Sie im großen Report über das Mini-Transat 2017. Dazu: Ein Interview mit Jörg Riechers über seinen hervorragenden zweiten Platz und die Folgen für seine Vendée-Globe-Pläne. Zu lesen in der neuen YACHT 1/2017, die nun im Handel erhältlich ist, außerdem im DK-Shop und hier digital.

Kristina Müller am 12.12.2017

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