Verbrechen

Diebstähle erreichen Rekordniveau

Die Polizei beziffert den Schaden durch Bootsklau auf mindestens 10 Millionen Euro – Rekordwert. Die YACHT erklärt, wie sich Eigner schützen

Uwe Janßen am 06.07.2015
Diebstahl

Ein Ganove macht sich am Schiebeluk zu schaffen

280 Boote und 1354 wertvolle Außenbordmotoren sind im vergangenen Jahr in Deutschland gestohlen worden. Und erstmals veranschlagt die Polizei die Schadenshöhe mit einer achtstelligen Summe. Das sind zwar Werte, die weit unter der Statistik von "Europameister" Schweden liegen (2252 Boote und 2536 Außenborder im Jahr 2014), aber dennoch ist der Trend beunruhigend. 

Die YACHT hat die aktuelle Polizeistatistik analysiert und manche interessanten Erkenntnisse gewonnen. Eine der wesentlichen: Die üblichen Schemata greifen nicht mehr. So galten beispielsweise ländliche Gebiete als vergleichsweise sicher, weil ein Fremder dort schneller auffällt – vorbei. „Es kann jeden Eigner treffen, egal wo sein Boot liegt“, resümiert deshalb Hauptkommissar Harald Krengel von der Wasserschutzpolizei in Bremerhaven. Auch gibt es keine klassischen Verwertungswege für das Diebesgut mehr. Ob in Osteueropa, den Niederlanden oder Italien – in allen Himmelsrichtungen wurden die Ermittler bei der Fahndung nach Diebesgut aus Deutschland fündig.

Diebstahl

Einbruchswerkzeug, Diebesgut: Wertsachen gehören gut weggesperrt

In der aktuellen Ausgabe beschreibt die YACHT noch ein weiteres Phänomen: Vandalismus. Vielfach werden Boote nämlich nicht geknackt, um sie zu stehlen, sondern um an Alkolhol und Wertsachen zu gelangen und sich auszutoben. Wie Eigner ihr Schiff dagegen schützen können, wie sinnvoll Zäune und Alarmanlagen im Hafen sind und warum das gegenseitige Aufpassen immer noch der beste Schutz gegen Ganoven ist, all das lesen Sie im neuen Heft.

Uwe Janßen am 06.07.2015

Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online