Elektronik

Die Helfer in der Naviecke

AIS, Radar und GPS sind heute Bestandteil vieler Yachten. Doch was können sie und was nicht? Und was, wenn eines mal ausfällt? Navi-Spezial

Alexander Worms am 15.02.2016
Scheepvaartmuseum Amsterdam 2013 BSc_IMG_5520

Lange her, aber immer noch funktionsfähig: der Sextant. Er funktioniert auch ohne Hightech

Ein GPS in fast jedem Gerät ist heute für uns so normal, wie ein Telefon es in den Siebzigern wurde. Klar wissen wir immer und jederzeit, wo wir sind. Doch was, wenn der Service einmal nicht funktioniert? Oder gar bewusst manipuliert wird? Spoofing heißt das. Und ist durchaus Realität oder zumindest technisch möglich. Das ist nicht erst seit James Bonds „Der Morgen stirbt nie" klar, in dem ein Medienmogul durch Manipulation des GPS-Signals eine internationale Krise auslöst, über die er dann als Erster berichten kann. Ein Bericht über die möglichen Störungen beim GPS und den Alternativen zum System.

Auch AIS benötigt ein GPS-Signal – zumindest, wenn es die eigene Position in den Äther senden soll. Doch darum geht es im Test nicht. Wir vergleichen AIS-Empfänger, die auf Yachten die Positionen anderer Verkehrsteilnehmer im Plotter oder PC-Bildschirm darstellen. Und ganz nebenbei wird erklärt, wie so ein Gerät korrekt angeschlossen wird und worauf dabei zu achten ist.

Als Ergänzung zum AIS wiederum ist ein Radar durchaus sinnvoll, zumindest, wenn es auf große Fahrt in oder in unwirtliche Gebiete gehen soll. Denn viele Verkehrsteilnehmer senden ihre Position eben nicht über AIS. Gleiches gilt für alle Seezeichen oder auch Hafeneinfahrten und Gewitterfronten. Und ja, auch Eisberge werden auf dem Radar sichtbar – auf dem AIS aber nicht. Aber in solche Gebiete muss sich nicht zwangsläufig begeben, wer sich mit dem Thema Ortung auf der eigenen Yacht beschäftigt. Weltumsegler Sönke Roever gibt Tipps, was bei der Verwendung von Radargeräten zu beachten ist. Dabei gewährt er einen exklusiven Einblick in sein neues Buch „Blauwasser kompakt".

Quantum Radar von Raymarine

Die neuen Quantum-Radar-Antenne von Raymarine mit Chirp-Technologie

Um beim Kauf eines Radargerätes besser gewappnet zu sein, wird das Navi-Spezial von einer Marktübersicht von Radargeräten abgerundet. Breitband, Chirp und W-Lan sind die Begriffe, die dort derzeit in aller Munde sind. Was sie bedeuten und worauf beim Kauf zu achten ist, steht natürlich in der Übersicht. 

Sollten Sie sich also gerade mit dem Thema "Sehen und gesehen werden auf dem Wasser" beschäftigen, sei Ihnen die Ausgabe 5/2016 der YACHT ans Herz gelegt, die ab dem 17. Februar am Kiosk bereit liegt.

Alexander Worms am 15.02.2016

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