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Die Formel fürs Wattsegeln

Das Revier vor der deutschen Nordseeküste ist faszinierend, aber auch anspruchsvoll. Wir zeigen, wie man lernt, mit den Gezeiten zu rechnen

Pascal Schürmann am 12.03.2013
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Segelyacht im Wattfahrwasser

Wer hinaus zu den ost- oder nordfriesischen Inseln will, sollte Gezeitenkalender und Strömungskarten zur Hand haben. Vor allem dann, wenn der Kurs nicht außen herum über die offene Nordsee führen soll, sondern mitten durchs Watt.

Dort existieren zahlreiche Fahrwasser, auch wenn es sich dabei ab und an nur um kleine Priele handelt, häufig lediglich von Pricken markiert. Für Segler, die mit einem nicht allzu tief gehenden Boot unterwegs sind, genügt das. Aufpassen muss man allerdings, dass man stets während eines Törns zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Das gilt insbesondere bei der Passage von Wattenhochs, Stellen also, die bei Niedrigwasser trocken fallen. Sie können häufig nur einige Stunden um Hochwasser herum passiert werden.

Mit wie viel Wasser unterm Kiel man wann und wo im Tidenrevier rechnen kann, das ist die alles entscheidende Frage. Von der Antwort hängt so gut wie die gesamte Etappenplanung ab. Während eines speziellen Ausbildungstörns einer Bremer Segelschule bekommen die Teilnehmer die Grundlagen der sicheren Wattnavigation beigebracht. Wir waren mit an Bord und geben das Gelernte weiter – jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 7/2013, ab sofort am Kiosk).

Pascal Schürmann am 12.03.2013

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