Havarie

Die dramatische Bergung der "Bomika"

In den entlegenen Kanälen Feuerlands ist eine deutsche Segelyacht nachts im Sturm auf die Felsen geworfen worden. Das Aus für das Schiff?

Pascal Schürmann am 13.03.2012
Strandung Bomika

Die in einer Ankerbucht Feuerlands gestrandete "Bomika". Helfer versuchen, sie wieder ins Wasser zu bekommen

Die Bavaria 40 Ocean, Baujahr 2002, hatte ihre Eigner Lisa und Karl Bohne vom Mittelmeer über den Atlantik und die Küste Brasiliens und Argentiniens hinab bis nach Feuerland gebracht. Nun war das Paar auf dem Weg nach Valdivia an der Westküste Chiles. Unterwegs wollte man die Fjorde und Gletscher Patagoniens erkunden.

Doch im Puerto Engano, zu deutsch Lügenhafen, war Schluss. Nachts, als der Wind unversehens auffrischte und auf Sturmstärke zunahm, slipte der Anker. Zum Unglück kam Pech hinzu: Als der Skipper den Motor startet, streikt dieser nach kurzer Zeit. Manövrierunfähig treibt die Yacht ans Ufer. Das Seglerpaar muss hilflos mitansehen, wie ihr Lebenstraum auf den Klippen zu zerschellen droht.

Aufgeben wollen sie nicht. Im über 100 Seemeilen entfernten Puerto Williams finden sie Hilfe. Dort halten sich einige andere Langfahrer auf, darunter die Crew der "Iron Lady". Deren Skipper Michael Wnuk ist einer, der sich an der folgenden Bergungsaktion der "Bomika" beteiligt. Was er und die anderen erlebt haben und wie es ihnen gelungen ist, nach drei Tagen mühevoller Arbeit die Yacht heil zurück ins Wasser zu bringen, hat er aufgeschrieben.

Seine packende Geschichte ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 7/2012, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich). 

Pascal Schürmann am 13.03.2012

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