Branchenreport

Corona-Folgen: Segeln in Deutschland boomt

Welche Folgen hat die Pandemie? Wir haben nachgefragt – bei Werften, Ausrüstern, Häfen, Händlern und Vercharterern. Das Ergebnis ist mehr als erstaunlich

Lars Bolle am 13.10.2020
Segelsport-Boom
Messe Ancora; Montage: YACHT/Jan Kocian

Viele Branchen profitieren lokal von der Pandemie

Das Corona-Jahr 2020 geht für viele Branchen der Segelsportwirtschaft offenbar deutlich glimpflicher aus, als noch im Frühjahr befürchtet. Der in einem Überblick im Mai von der YACHT (Ausgabe 12/2020) konstatierte Aufschwung nach dem Lockdown hat sich in vielen Bereichen bestätigt, teilweise sogar in einen regelrechten Boom verwandelt.

Mitte September befragte die YACHT nun erneut Vertreter der Segelsportbranchen. Demnach profitieren solche Anbieter von den Corona-Einschränkungen, die den Trend "Urlaub vor der Haustür" bedienen können. Dazu gehört der Gebraucht- und Neubootsektor, der in den Sommermonaten starken Zuwachs verzeichnete, und zwar über fast alle Längensegmente hinweg. Die meisten Händler gehen derzeit sogar davon aus, dass dieser Trend anhalten wird. Ähnliches gilt für Ausrüster und Marinabetreiber. Auch die Ausbildungsbetriebe berichten über stark gestiegenes Interesse.

Durchwachsen ist dagegen die Bilanz bei all jenen Anbietern, die auf freie Reisemöglichkeiten angewiesen sind. Dazu gehören Charteragenturen, Flottenbetreiber und auch Charterversicherer.

Den großen Branchenreport lesen Sie in YACHT 22/2020, ab 14. Oktober am Kiosk oder hier digital zu bestellen.
 

Lars Bolle am 13.10.2020

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