Abenteuer

Christian Schiester, ein Mann fürs Extreme

Vom Säufer zum Sportler: Er hat die Sucht überwunden, hat zig Langstreckenläufe gewonnen, ist durch den Dschungel, das Eis und die Wüste gerannt. Nun segelt er

Pascal Schürmann am 19.03.2019
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Harald Tauderer/Red Bull Content Pool

Christian Schiester

Spätestens nach seinen erfolgreichen Extremrennen durch alle vier großen Wüsten dieser Welt erfuhr der inzwischen 51-jährige Österreicher weltweite Bewunderung. Schon zuvor war er mehrere Extremrennen gelaufen, davor hatte er im eigenen Land so ziemlich alle Titel abgeräumt, die man als Langstreckenläufer gewinnen kann. 

Wer Schiester eine solche Sportlerkarriere 30 Jahre zuvor vorausgesagt hätte, den hätte er wohl als totalen Spinner abgetan. Schiester war Postbeamter in einem kleinen Dorf, er war Kettenraucher, und er trank. Irgendwann bekam er die Kurve und begann sein Leben noch einmal von vorn. 

Vor einigen Jahren dann entdeckte er das Segeln für sich. Seither fühlt er sich auf dem Wasser am wohlsten. Und natürlich ging er die neue Beschäftigung auch gleich wieder extrem an. Derzeit ist er in Südostasien unterwegs.

Im YACHT-Interview berichtet er von seiner Vergangenheit, die ihn beinahe gesundheitlich ruiniert hätte. Er erzählt, wie er den Neustart geschafft hat, was ihn motiviert, ihn antreibt – und welche entscheidende Rolle kleine Notizzettel dabei gespielt haben und immer noch spielen.

Und er berichtet von seinen Anfängen als Segler, den ersten Törns in der Adria und seiner aktuellen Reise quer durch den Indischen Ozean Richtung Osten. Jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 7/2019, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich).

Pascal Schürmann am 19.03.2019

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