Werftporträt

Bauen, um zu fliegen

Besuch auf der Luftwerft von Holland Composites, wo sie Segeln auf Tragflächen für jedermann möglich machen wollen

Fridtjof Gunkel am 30.01.2018
TF10 Trimaran Foiler
YACHT / M. Amme

America's-Cupper, Moth-Jollen, GC-32-Katamarane: Spektakuläre Fluggeräte für professionelle Anwendungen, Boote mit Techniken, die den Sport zum Abheben bringen – und dabei die Bodenhaftung zum gemeinen Segler verlieren. Warum auch nicht? Kein normaler Autofahrer wird einen Formel-1-Wagen heil oder mit vernünftigem Ergebnis um den Parcours dirigieren. Dennoch: Es gibt offenbar Bedarf, aktuelle Hochtechnologie für den Normalo erlebbar zu machen.

Der Spezialbetrieb Holland Composites baut neben A-Kats, Foils für den olympischen Nacra-17-Kat und Industrieware wie Luftfrachtcontainer auch den foilingfähigen Fahrtenkat G4 und einen stabil fliegenden Trimaran. Mit ihren beiden Eigenbauten wollen die Holländer das sogenannte Vierpunkt-Foilen etablieren, das Fliegen auf zwei Tragflächen und beiden Rudern, das etwas langsamer als das Dreipunkt- oder gar das Zweipunkt-Folien, aber ungleich stabiler und somit einfacher sein soll. 

Werftbesuch in der aktuellen Ausgabe der YACHT

Zwei Typen von Holland Composites:

Fotostrecke: TF10-Trimaran-Foiler

Fotostrecke: A-Cat DNA 2016 F1

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Fridtjof Gunkel am 30.01.2018

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