Werft-Besuch
Wie Najad zu alter Stärke findet

Seit der Übernahme durch den Motorboothersteller Nord West hat sich viel getan bei Najad. Nur Anspruch und Qualität sind so hoch wie immer

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 28.08.2012

YACHT/N. Krauss Najads neues Zuhause in Vindön auf Orust

Die Marke hat eine neue Heimat. Statt in Henån firmiert Najad seit knapp einem Jahr in Vindön. Auch dieser Ort liegt auf der idyllischen Bootsbauerinsel Orust, auf der unter anderem Hallberg-Rassy seinen Sitz hat. Eine Adresse mitten im Schärengarten.

Der Umzug in die Werft von Nord West hat nur drei Tage gedauert. Der Wandel, der sich seitdem vollzog, ist freilich weit tiefgreifender als ein reiner Adresswechsel. War Najad unter der Leitung von Alfred van Wincoop extrem wachstums- und veränderungsorientiert, steuert der neue Chef Benny Martinsson einen weitaus ruhigeren, bewahrenderen Kurs, der besser zur wertkonservativen Marke passt. Der Bootsbauer, der mit 15 Jahren bei Christoph Rassy in die Lehre ging, will die aktuellen Modelle zunächst beibehalten und Schritt für Schritt optimieren.

Die Fertigung von Nord West ist ein ausgeklügeltes System, das nicht so sehr auf Maschinen und Automatismen setzt, als vielmehr auf exzellente Handwerkskunst baut. Sympathisch bodenständig, extrem flexibel.

Die YACHT hatte zwei Tage lang Gelegenheit, die Werft kennenzulernen. Sie sprach mit Gründer und Chef Benny Martinsson über seine Ideen, welche Änderungen bereits in die Yachten eingeflossen sind und warum er es mit Neuentwicklungen nicht so eilig hat. Das umfassende Werft-Porträt jetzt in Heft 19-2012, ab 29. August am Kiosk.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: Benny MartinssonHenanJessica MartinssonJudel/Vrolijk & CoNajadNordwestNord WestOrustSchwedenSkandinavischer BootsbauVindönWerftWerftporträt

Anzeige