Reviere
Wie Kroatien die Liegegebühren treibt

Die Preise für das Übernachten an einer Boje in Kroatien sind zum Teil unverschämt. Das liegt an den Eigenarten eines mangelhaften Systems

  • Uwe Janßen
 • Publiziert vor 6 Jahren

M. Amme Yacht an einem Bojenliegeplatz

Die Zahl der kroatischen Buchten, die mit kostenpflichtigen Bojenfeldern ausgestattet sind, nimmt stetig zu. Vier bis fünf neue werden im Jahr eingerichtet, derzeit sind es etwa 100. Gegen diese Felder ist grundsätzlich wenig zu sagen, sie schützen den Meeresgrund vor unzähligen Ankern und haben sich auch andernorts im Mittelmeerraum bewährt.

In Kroatien allerdings häuft sich die Kritik: Zu teuer sei das Liegen ohne erkennbare Gegenleistung, zu eng werden die Bojen zwecks Gewinnmaximierung ausgelegt, auch beim freien Ankern neben dem Feld kassieren die Betreiber, manche Bojenfelder sind in extrem schlechtem Zustand und damit nicht sicher. Der langjährige Revierkenner und YACHT-Korrespondent Karl-Heinz Beständig sagt: "Es gibt zwar staatlicherseits gewisse Standards, aber die werden oft nicht eingehalten, mancher Pächter kümmert sich nicht darum. Kontrollen finden kaum statt.“

Die Ursachen für diese Zustände liegen vornehmlich im System. Die YACHT beschreibt in einem großen Report, auf welchen Wegen die Konzessionen erteilt werden, wie staatlich verordnete Prozeduren den Preis treiben, warum enorme Qualitätsunterschiede bestehen und wie Sie ein gutes Bojenfeld von einem schlechten unterscheiden können.


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Themen: BojenfelderKroatien

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