Bootsbau
Werftchef Schmidt: Er ist wieder da

Dieser Tage nimmt eine neue Werft in Greifswald ihren Betrieb auf, und der Boss ist ein alter Bekannter: Hanseyachts-Gründer Michael Schmidt

  • Uwe Janßen
 • Publiziert vor 4 Jahren

YACHT / N. Krauss Michael Schmidt am Ruder der von ihm gebauten Brenta 80

Michael Schmidt ist eine Institution im deutschen Yachtbau. Der heute 68-Jährige schuf unter anderem einst die Erfolgs-Yachten der großen deutschen Admiral’s-Cup-Ära und gründete und leitete mit Hanseyachts eine der weltweit erfolgreichsten Serienwerften. Nach deren Verkauf 2011 zog er sich aus der Öffentlichkeit ein wenig zurück. Aber nun betritt er mit einem neuen Projekt wieder die Bühne.

Dieser Tage nimmt seine nächste Werft den Betrieb auf. Sie ist wieder in Greifswald angesiedelt, dort sollen künftig Luxusyachten von mindestens 70 Fuß entstehen. Kann das funktionieren?

Er sei sich dessen sicher, sagt Schmidt Im Gespräch mit der YACHT: „Luxus ist, wie in anderen Branchen auch, ein wachsendes Segment.“

Im Interview erläutert Schmidt seine neue Yachtbau-Philosophie. Serienboote, wie er sie einst mit Hanseyachts zu Tausenden baute, sieht er heute eher skeptisch, sie erinnern ihn – in bekannt direkter Diktion formuliert – an „Dixi-Klos mit kurzen Masten“. Schmidt hingegen möchte bei seinen Neubauten weniger Wert auf Komfort legen, sondern stattdessen hervorragende Segeleigenschaften und einfache Bedienbarkeit in den Fokus rücken.

Wie er das hinbekommen will, welche Risiken und vor allem welche Chancen der nonkonformistische Werftchef sieht, erläutert er in YACHT 25-2016, jetzt am Kiosk, im DK-Shop  oder direkt hier digital bestellen !


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Themen: Michael Schmidt

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