Werkstatt
Wenn das Beiboot schlapp macht

Schlauchboote sind praktisch – solange die Luft nicht entweicht. Was bei akutem Druckverlust hilft und wie man Lecks abdichtet

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 16.03.2015

Holger Peterson Schlecht zu erkennende Schäden werden mit Spüli-Wasser lokalisiert und anschließend markiert

Noch eben einen zweiten Anker ausbringen, dann kann der gemütliche Teil des Abends kommen. Mit Schwung landet das Grundgeschirr im Beiboot. Kurz darauf liegt die Yacht ruhig auf Reede, und die Nachtruhe ist gesichert. Die Überraschung folgt am nächsten Morgen: Was gestern noch ein pralles Beiboot war, hängt nun schlaff am Heck. Vermutlich hat der ruppige Umgang mit dem scharfkantigen Anker eine der Luftkammern verletzt.
Meist treten solche schleichenden Platten mitten im Urlaub auf, und nicht immer ist die Ursache einfach zu erkennen.

Das vielen Beibooten beiliegende Flickzeug ist allenfalls zur kurzfristigen Reparatur geeignet; der Kleber bietet nur begrenzte Haftung, sodass die Flicken dem Innendruck des Schlauchs nicht lange standhalten. Dauerhaft lässt sich ein solcher Schaden nur von innen und mit speziellen Materialien beheben.

Wie eine solche Reparatur durchgeführt wird, lesen Sie Schritt für Schritt in der aktuellen YACHT. Heft 7/2015 ist ab 17. März am Kiosk erhältlich.


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Themen: BeibootReparaturSchlauchbootWerkstatt

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