Szeneporträt
Was Segler aufs Wasser treibt

Ob an Flüssen, Seen oder Küsten, ob auf kleinen Booten oder großen Yachten: Hauptsache segeln – jedes Wochenende ist eine Liebeserklärung

  • Karolina Meyer-Schilf
 • Publiziert am 29.09.2014

Michael Amme Immer wieder freitags: Noch schnell einräumen, dann los. Segleralltag.

Der Segleralltag beginnt üblicherweise mit dem Feierabend am Freitag. Dann werden landauf, landab die Taschen und Rucksäcke geschnappt, Autos geentert und Häfen angesteuert: endlich segeln.

Es ist nicht der große Törn, sondern die kleine Pause zwischendurch, für die Segler alles tun, was sie können. Termine verschieben, Verabredungen absagen – geht nicht, es ist ja Wochenende. Für diese paar Stunden auf dem Wasser ist oft kein Opfer zu groß. Manche Fans machen sich etwa im Rheinland auf den Weg, Hunderte Kilometer, um anderthalb Tage auf der Ostsee zu segeln. Andere reparieren mit Hingabe das Wochenende hinweg, zu basteln gibt es schließlich immer etwas. Und sie alle sind dabei einfach nur glücklich.

In unserem Szeneporträt haben wir uns diesem Phänomen einmal angenähert und stellen Ihnen Menschen vor, die für wenige Stunden auf dem Boot (fast) alles in Kauf nehmen. Wir sprachen mit Vercharterern, die auch spontane Segelträume wahr werden lassen. Denn auch das gibt es: ein Boot leihen für 48 Stunden. Nur mal eben raus. Die Seele baumeln lassen, das kann man nirgendwo so gut wie beim Segeln. Und wenn der Trip am Sonntagabend vorüber ist, dann strahlen erwachsene Menschen so glückselig, als sei die Reise nach Wewelsfleth eine Sache, die man einmal im Leben unbedingt gemacht haben muss.


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