Segel-Physik
Was bringen quadratische Segelköpfe?

Großsegel mit oben weit ausgestelltem Achterliek, Squareheads genannt, haben große Vorteile gegenüber herkömmlichen Dreiecken

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 27.09.2016

YACHT/T. Stoerkle

Bei der Gestaltung der Großsegel von Yachten ist eine Entwicklung des Kopfbereichs augenfällig: Zunehmend kommen Yachtsegel mit futuristisch anmutenden, breiten Köpfen zum Einsatz. Sie heißen Squareheads oder Fatheads und sind bei nahezu allen modernen Hightech-Yachten zu sehen, etwa beim Volvo Ocean Race oder der Vendée Globe. Fast alle reinen Regattayachten fahren es, wie der 100-Fußer "Comanche" als größte, oder die Klasse Mini 6.50 als kleinste; viele Sportboote wie Seascape oder Saphire kommen mit Squarehead, wie auch moderne Sportkatamarane, Jollen und Foiling-Flitzer wie Motte oder Quant 23. Selbst feste Segel, wie die Tragflächen der aktuellen America’s-Cup-Katamarane, sind oben breit und eckig.

Ein Squarehead-Großsegel bietet entscheidende Vorteile gegenüber dem Pinhead, dem dreieckigen Segelkopf, auch für Fahrtensegler. Das konnte die YACHT aktuell mit zwei nahezu baugleichen Booten ausprobieren, der Saphire 27 Sport mit extrem ausgestelltem Squarehead und der Cruise-Version mit geringfügig kürzerem Mast und Pinhead-Groß.

Warum diese Segel so gut funktionieren, wie sie getrimmt werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten Fahrtensegler haben, wird in YACHT 21/2016 ausführlich erklärt.


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Themen: PhysikPinheadSegeltechnikSquareheadTrimm

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