Technik: neue Segel
Warum drei Vorsegel besser sein können als nur eins

Drei Neuerungen sind auch für Fahrtensegler interessant: ein Zwitter zwischen Code Zero und Genua, die Renaissance des Stagsegels und das kabellose Rollvorsegel

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 12.12.2017
"Mapfre" im aktuellen Volvo Ocean Race unter Maximalbesegelung: Code Zero, Genua 2 und 3 sowie volles Großsegel "Mapfre" im aktuellen Volvo Ocean Race unter Maximalbesegelung: Code Zero, Genua 2 und 3 sowie volles Großsegel "Mapfre" im aktuellen Volvo Ocean Race unter Maximalbesegelung: Code Zero, Genua 2 und 3 sowie volles Großsegel

Ugo Fonolla/Volvo Ocean Race "Mapfre" im aktuellen Volvo Ocean Race unter Maximalbesegelung: Code Zero, Genua 2 und 3 sowie volles Großsegel

Selten war die Entwicklung der Segelgarderobe vor dem Mast so dynamisch wie derzeit. Gerade noch sorgte das Großsegel mit dem breiten, waagerecht ausgestellten Kopfbereich für Aha-Effekte und immensen Erklärungsbedarf seitens der Segelmacher. Zeitgleich schienen die starren Flügel des America’s Cup eine neue Ära einzuläuten. Doch kaum hat die Segelwelt, allen voran ambitionierte Freizeitsegler, diese Neuerungen verstanden, wenn auch vielleicht nicht akzeptiert, sind nun die Tücher vor dem Mast an der Reihe. Wie in den meisten Fällen, ist auch hier der Hightech-Regattabereich Vorreiter.

So wurde für das aktuelle Volvo Ocean Race ein komplett neues Vorsegel entwickelt, das sogenannte J0, eine große, im Masttopp und am Bugspriet gefahrene Genua.

Weiterhin ist eine Renaissance des Stagsegels zu beobachten. Dieses war zwar nie ganz aus dem Regattabereich verschwunden, wurde etwa schon zu Zeiten der International Offshore Rule in den siebziger und achtziger Jahren gefahren, damals unter anderem auch Tallboy genannt. Neuerdings sieht man es jedoch verstärkt auf unterschiedlichsten Booten vom Maxi bis zur Class 40, vor allem aber auch indirekt auf Sportbooten wie der Melges 24 oder J 70, wo die reguläre Fock unter Gennaker als Stagsegel stehen bleibt. Manchmal, wie gerade beim Volvo Ocean Race, werden sogar drei Vorsegel auf einmal gefahren.

Auch bei einem anderen Segel, das im Fahrtenbereich erst langsam Fuß fasst, gibt es eine interessante Entwicklung: Die Segelmacher von Doyle haben jüngst den kabellosen Code Zero vorgestellt.

Was es im Detail mit diesen drei Neuerungen auf sich hat, lesen Sie in der aktuellen YACHT 1/2018.


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Themen: Code ZeroGenuaJ0StagsegelVorsegel

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