Werkstatt
Wartung und Pflege des Teakdecks

Holzdecks sind eine Augenweide, aber auch Verschleißteile. Wie man Fugen und Pfropfen einebnet und die Lebensdauer verlängert

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert vor 8 Jahren

YACHT/H. Schmidt Überschüssiges Fugenmatrial wird abgeschnitten

Auch wenn Teak als witterungs­beständig gilt, es bleibt ein Naturprodukt. Algen, Mikroorganismen und Pilze setzen dem Holz zu, oder besser gesagt: zersetzen es. Hinzu kommt der Abrieb durch die Benutzung und vor allem das Schrubben. Deutlich sichtbar wird der Verschleiß an den Fugen: Das flexible Material nutzt sich langsamer ab als das Holz und tritt mit der Zeit immer weiter hervor. Das Gute dabei: Die Rutschfestigkeit des Belags nimmt zu. In gleichem Maße steigt allerdings die Be­anspru­­chung des Fugenmaterials, denn es wird beim Betreten auch seitlich belastet. Häufig reißen die Flanken ab, und die Fugen werden undicht.

Um diesen Zeitpunkt so lange wie möglich herauszuzögern, empfiehlt es sich, die überschüssige Fugenmasse zu entfernen. Beim Verwittern des Holzes gehen vor al­lem die weichen Bestandteile verloren, daher werden die Stäbe mit der Zeit rau und zerfurcht. In diesen Vertiefungen hält sich nicht nur Feuchtigkeit länger, es sammelt sich auch Schmutz an – Nährboden für den weiteren Zerfall des Holzes.

Wie man das Deck wieder einebnet, ohne allzu viel Substanz zu verlieren, und kleine Schäden ausbessert, lesen Sie in YACHT 4/2013, ab 30.1. am Kiosk.


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Themen: FugenHolzpropfenteakdeckWerkstatt

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