Vendée Globe
Vorstags-Bruch auf "Virbac Paprec 3"

Jean-Pierre Dick hat Glück im Unglück: Das Rigg scheint unbeschädigt. Der Franzose versucht eine Reparatur auf ziemlich unruhiger See

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 07.01.2013

J.-M. Liot/DPPI/Vendée "Virbac Paprec 3"

Jean-Pierre Dick meldete sich heute Morgen um 5:15 Uhr bei seinem Team und erklärte, dass der Tauwerk-Stropp zwischen Furler und Decksbeschlag gerissen sei. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls segelte das Boot am Wind in rund 30 Knoten mit zweitem Reff und kleinem Vorsegel. Der Mast blieb dem Anschein nach unbeschädigt, denn Open 60s fahren meist zwei Vorstagen. Dick fiel daraufhin sofort auf einen Vormwind-Kurs ab und begann mit einer Reparatur. Die scheint noch nicht ganz abgeschlossen, beim letzten Positions-Update heute Mittag war er noch sehr langsam unterwegs und nicht auf den ursprünglichen Am-Wind-Kurs zurückgekehrt.

Der Vorfall kommt zu einem für ihn bitteren Moment, in den letzten Tagen hatte der Skipper viele hundert Meilen seines Rückstandes auf das Führungsduo Gabart/Le Cléac’h aufgeholt. Zurzeit liegt er nun etwa 315 Seemeilen hinter seinen beiden Landsleuten.


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