Das besondere Boot
Unterwegs mit "Jenetta"

Einst Totalverlust, heute der jüngste Zwölfer in der nordeuropäischen Flotte: Die Mylne-Konstruktion wurde unter Verwendung weniger Wrackteile neu aufgebaut

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 22.07.2019
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YACHT/N. Krauss Unterwegs mit "Jenetta"

Die 1939 gebaute Konstruktion des Schotten Alfred Mylne war 2008 auf einem See in Kanada nahe Vancouver in einem Gewitter gesunken. 2010 folgte die Bergung und der Transport nach Flensburg durch den Kaufmann, Meterklasse-Spezialisten und Werftchef Oliver Berking.

Wie sich herausstellte, war außer dem Ballastkiel nichts zu retten, der aber spielte eine wichtige Rolle. Denn mit einem Gewicht von 17 Tonnen bei einer Gesamtverdrängung der "Jenetta" von 27 Tonnen wird die Regel erfüllt, dass eine Übernahme von mehr als 50 Prozent an Originalteilen eine Restaurierung bedeutet und keinen zweiten Neubau darstellt – den es wiederum nach den Statuten der Klassenvereinigung nicht geben darf.

Seit dieser Saison segelt das Boot wieder, das als eines der schnellsten seiner Klasse gilt. Die Restaurierung erfolgte weitgehend in originalgetreuer Optik, nutzte aber durchaus auch versteckte moderne Technik.

Wir nehmen Sie mit an Bord der "Jenetta": großer Bericht in YACHT 16/2019, die am 24. 7. am Kiosk erscheint. Das Heft können Sie auch direkt im Verlag bestellen oder als elektronisches Magazin  herunterladen. 


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