Reise
Türkei: Traumrevier in schwerer Krise

Das Ansehen der Türkei ist derzeit desaströs, die Besucherzahlen brechen ein. Das hat enorme Auswirkungen auch auf den Yachttourismus

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 15.07.2016

M. Strauch Eine einsame Yacht im Golf von Fethiye: Viel ist hier derzeit nicht los 

Das Land am Bosporus kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus: das Verhalten des autokratischen Staatsoberhaupts Erdogan, die Causa Böhmermann, die Missachtung von Menschen- und Freiheitsrechten, Morddrohungen und Einreiseverbote gegen deutsche Politiker, der strittige Umgang mit Flüchtlingen, eine ganze Serie von Attentaten und zuletzt noch der gescheiterte Militärputsch, gefolgt von einer beispiellosen "Säuberungsaktion" – der Strom an katastrophalen Nachrichten reißt nicht ab.

T. Käsbohrer Leere Strände und Liegen am Kekova-Golf 

In der Folge brechen die Besucherzahlen dramatisch ein. Strände, Hotels und Märkte sind verwaist, und auch das Chartergeschäft ist weitenteils zum Erliegen gekommen.

T. Käsbohrer Vercharterer Gözütok: "Einbruch um 70 Prozent"

Wie sich diese Entwicklungen konkret auf die Situation in den Häfen und Buchten und bei den Vercharterern auswirken, beschriebt die YACHT in einem großen Report. Unser Autor hat sich auf eine Reise durch das ihm wohlbekannte Traumevier begeben – und erkannte es kaum wieder.

So sind die Stege voll mit Yachten, die mangels Nachfrage gar nicht erst hinausfahren – Gulet-Vermieter Sükrü Gözütok etwa beklagt einen Umsatzrückgang von 70 Prozent. Die Größenordnung des Verlusts ist derzeit durchaus branchenüblich. Das belegen Zahlen aus dem Tourismusministerium, die der YACHT vorliegen.

Lesen Sie im aktuellen Heft, wie sich die Krise vor Ort darstellt – und wie es Seglern ergeht, die jetzt erst recht hinfahren.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: Türkei

Anzeige