Rally
Tour-Premiere auf dem Shannon

Der vielbesungene Fluss dient erstmals als Kulisse für eine Rally mit offenen Booten. Ein riskantes Konzept, aber es geht vollständig auf

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 02.01.2013

N. Compton Bei um die 25 Knoten Wind jagen die Water Wags über den Lough Ree

Ein französisches Unternehmen organisiert weltweit mehrere sogenannte "Raids", sportlich angehauchte Flottillenfahrten in besonderen Revieren. Mit Irland aber war das so eine Sache: Für einen solchen Törn sei der Shannon denkbar ungeeignet, unkten die Kritiker: Sandbänke, Engen und Schleusen, dazu kaum Infrastruktur und das klassische Wetterrisiko. Die Skepsis aber erwies sich als unbegründet – es war eine Premiere zum Niederknien.

N. Compton Wie im Märchen: Eine Ness Yawl auf dem verwunschenen Fluss

Die Boote, geführt von zum Teil bekannten Skippern aus sieben Nationen, gingen in drei Wertungsgruppen an den Start – mit dem Shannon One Design (einem lokal verbreiteten 18-Fuß-Dingi), dem Water Wag (gilt mit 125 Jahren als älteste Einheitsklasse der Welt) und in einer offenen Klasse bis 7,50 Meter Länge.

N. Compton Eine der typischen Tücken: Das Feld paddelt aus einer Schleuse

Innerhalb einer Woche war eine Strecke von 195 Flusskilometern zu absolvieren. Erwartungsgemäß offenbarte das ungewohnte Revier seine Tücken, aber am Ende waren die Teilnehmer geradezu überwältigt: Wer hätte gedacht, dass Flusssegeln so aufregend sein kann?

N. Compton Typische Ruinen in sattgrüner Umgebung: Die Reste von Crom Castle am Lough Erne

Was sich bei dieser bemerkenswerten Premiere auf dem Shannon alles tat, lesen Sie in der neuesten Ausgabe der YACHT.


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Themen: Raid Irelandteaser02_2013

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