Havarie
Tödlicher Mastbruch durch Verrottung

Nach ihrer Analyse des fatalen Unglücks vor Harlingen rät die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung zur Inspektion aller Holzmasten

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 17.10.2016

picture alliance/dpa/Catrinus Van Der Veen Der Havarist mit gebrochenem Mast in Harlingen

Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) hat die Hintergründe des Mastbruchs vor Harlingen begutachtet, bei dem drei deutsche Segler zu Tode kamen. Ihre Erkenntnisse decken sich mit früheren Recherchen der YACHT (s. Ausgabe 21/16): Offenbar war der vordere Holzmast der „Amicitia“ fast vollständig durchgegammelt.

BSU Offenbar Pfusch an der Mastmanschette: wohl unfachmännisch eingesetzter Spund (helle Fläche)

Die Behörde veröffentlichte Bildmaterial, das den Schrecken dokumentiert. Ein Taschenmesser kann problemlos in das marode Material gesteckt werden, und an einer Mastmanschette wurde offensichtlich unsachgemäß gearbeitet, sodass Feuchtigkeit eindringen konnte. Etwa drei Viertel des 30 Zentimeter im Durchmesser messenden Masts trugen demnach nichts mehr zu seiner Festigkeit bei.

BSU Das Material ist so morsch, dass ein Messer problemlos hineingeht

Welche Folgerungen die Unfalluntersucher aus ihren Erkenntnissen ziehen und warum sie nun allen Eignern von Yachten mit Holzmasten zur Inspektion ihres Riggs raten, lesen Sie in YACHT 22/2016, jetzt am Kiosk, im DK-Shop oder direkt hier digital bestellen !


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Themen: AmicitiaBundesstelle für SeeunfalluntersuchungSeenot

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