GFK-Arbeiten
Tipps und Tricks für Selbermacher

Zum Refit eines GFK-Bootes gehören nicht unbedingt Lack und Farbe. Viele Schäden lassen sich leichter, schneller und billiger reparieren

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 12.09.2011

YACHT / M.-S. Kreplin GFK-Arbeiten

Das Gelcoat matt und grau, das Deck rutschig und grün, der Kajütaufbau scheckig und fleckig – nicht immer altern GFK-Yachten in Würde und Schön­heit. Oft genug stehen vernachlässigte und vergessene Objekte hinter irgendwelchen Winterlagerhallen, über Jahre Sonne, Wind, Regen und Frost ausgesetzt. Und werden am Ende für wenige hundert Euro bei Ebay oder der lokalen Anzeigenbörse inseriert.

YACHT / M.-S. Kreplin GFK-Arbeiten

Für den Käufer kann so ein Boot ein ech­ter Glücksfall sein, der sich mit wenig Geld vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan aufarbeiten lässt. Aber auch langjährige Eigner betagter Yachten müssen nicht gleich zu Spachtelmasse und Farbtopf greifen, nur weil ein schlagen­der Fockschot­umlen­ker das Deck nachhaltig gezeichnet hat.

Doch warum auf Lack verzichten?

Wie bei jeder Reparatur gibt es zumeist mehrere Wege, die zu beschreiten möglich sind. Grundsätzlich aber gilt: je weniger Materialaufwand betrieben werden muss, desto besser. Bei einem ausgekreideten Rumpf heißt das zum Beispiel: Auf eine ansehnliche Ober­fläche herunterzuschleifen ist sinnvoller, als die unansehnliche Schicht mit einem neuen Material abzudecken.

So muss der Refit einer betagten GFK-Yacht weder teuer noch kompliziert werden. Er macht zwar etwas Arbeit, doch im Winter locken die Temperaturen ja ohnehin nicht aufs Wasser.


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Themen: GFKPoliturWerkstatt

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