Clubs
So kommen Segelvereine durch die Corona-Zeit

Versammlungen? Verboten. Regatten? Abgesagt. Geselligkeit? Fast unmöglich. Wie also funktioniert Vereinsleben in Corona-Zeiten? Über die Lage in den Segelclubs

  • Kristina Müller
 • Publiziert vor 2 Monaten
Vereine stehe vor großen Herausforderungen, für Regatten werden etwa Hygienekonzepte benötigt. Die gelten dann auch auf dem Startschiff Vereine stehe vor großen Herausforderungen, für Regatten werden etwa Hygienekonzepte benötigt. Die gelten dann auch auf dem Startschiff Vereine stehe vor großen Herausforderungen, für Regatten werden etwa Hygienekonzepte benötigt. Die gelten dann auch auf dem Startschiff

NRV/S. Jürgensen Vereine stehe vor großen Herausforderungen, für Regatten werden etwa Hygienekonzepte benötigt. Die gelten dann auch auf dem Startschiff

Das Abslippen des Kieler Yacht-Clubs war bisher stets ein geselliges Ereignis, ein buntes und quirliges Geschehen im Frühjahr. Ein Kran wird für die große Gemeinschaftsaktion bestellt, um an einem Tag möglichst viele Yachten aus dem Winterlager ins Wasser zu bringen. Masten werden mit gegenseitiger Hilfe gesetzt, es wird gegrillt und gescherzt. Vorfreude auf die Saison liegt in der Luft. So zumindest war es, bis vor einem Jahr die erste Welle der Pandemie begann, durch Deutschland zu schwappen. Sie machte auch vor dem Segelsport nicht Halt.

Versammlungen wurden untersagt, Hafenanlagen gesperrt, Winterlager abgeriegelt. Auch im Kieler Yacht-Club (KYC) wurden vor einem Jahr keine Schiffe gemeinsam ins Wasser gebracht. "Das Schwierigste aber war, dass man überhaupt nicht planen konnte", erinnert sich Carsten Krage, Vorsitzender des KYC, an die unruhigen Tage im März 2020. "Alles war im Umbruch." Eine Werft bringt schließlich die Schiffe ins Wasser, alles andere ging vorerst nicht.

Seit einem Jahr werden in den Segelvereinen hierzulande also Selbstverständlichkeiten, Abläufe und feste Termine auf den Kopf gestellt. Vorstände und Mitglieder mussten und müssen sich fragen, wie Gemeinschaft in Zeiten funktionieren kann, in der Gemeinschaft nicht ohne Weiteres möglich ist und neue Wege dafür gefunden werden müssen.

Wie also sind Vereine bisher durch die Corona-Krise gekommen? Was wurde aus Mittwochsregatten, Jugendausbildung, Vereinsschiffen, Mitgliederversammlungen und dem Klönschnack am Tresen? Mit welchen Lösungen kann das Clubleben trotz Pandemie aufrechterhalten werden – oder liegt alles brach?

Den Bericht über die Lage in den deutschen Segelvereinen, inklusive eines Interviews mit Sönke Thomsen, Abteilungsleiter Fahrtensegeln beim DSV, lesen Sie in der neuen YACHT 7/2021, die ab heute als Print- und  Digital-Ausgabe im Handel erhältlich ist sowie hier heruntergeladen werden kann (klicken).


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Themen: BilanzCoronaSegelvereineVereinsleben

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