Silverrudder Challenge 2021
Von Stürmen, Flauten und einer wachsenden Seglerfamilie

Das Silverrudder, das in diesem Jahr in die zehnte Runde geht, ist längst Kult. Was steckt hinter diesem Wochenend-Abenteuer der besonderen Art?

  • Fabian Boerger
 • Publiziert am 07.09.2021
Die stürmischen Bedingungen beim Silverrudder 2018 werden noch vielen Seglern in Erinnerung sein. Doch nicht nur das Herbstwetter macht das größte Einhandrennen der Welt zu einer Herausforderung Die stürmischen Bedingungen beim Silverrudder 2018 werden noch vielen Seglern in Erinnerung sein. Doch nicht nur das Herbstwetter macht das größte Einhandrennen der Welt zu einer Herausforderung Die stürmischen Bedingungen beim Silverrudder 2018 werden noch vielen Seglern in Erinnerung sein. Doch nicht nur das Herbstwetter macht das größte Einhandrennen der Welt zu einer Herausforderung

YACHT/S. Jürgensen Die stürmischen Bedingungen beim Silverrudder 2018 werden noch vielen Seglern in Erinnerung sein. Doch nicht nur das Herbstwetter macht das größte Einhandrennen der Welt zu einer Herausforderung

Es ist eine Challenge, die an die Substanz geht. Tosende Stürme oder aber erbarmungslose Flauten sind die Regel, nicht die Ausnahme. Der Austragungsort fährt auf mit tückischen Untiefen und starken Strömungen. Und doch: In diesem Jahr startet das Silverrudder bereits zum zehnten Mal.

Trotz all der Herausforderungen, mit denen das Rennen um die dänische Insel Fünen aufwartet, scheint die Begeisterung nicht abzureißen. Mehr noch, der Run auf die 450 Startplätze nimmt Jahr für Jahr weiter an Fahrt auf. Nach kurzer Zeit waren sie vergeben. Doch was macht dieses Wochenend-Abenteuer, das nun wieder ansteht, so besonders?

„Es ist ein Event, den Segler auf ihre Bucket-List schreiben“, sagt Philip Cossen vom Silverrudder-Team. Es ginge darum, einmal im Leben die 134 Seemeilen um die drittgrößte Insel Dänemarks zu wagen – alleine und nonstop. 30 und mehr Stunden wach sein, immer der vielseitigen Küstenlinie des Eilands folgen.

Meistens bleibt es nicht bei dem einen Mal. 70 Prozent der Teilnehmer kommen wieder. „Den Seglern geht es nicht ums Gewinnen, sondern ums Beenden“, sagt Silverrudder-Gründer Morten Brandt Rasmussen. Alle Teilnehmer hätten das gleiche Ziel, das schweiße zusammen und sorge für eine einzigartige familiäre Atmosphäre.

Einige Jahre verführte die dänische Südsee bei sommerlichen Bedingungen mit ihren Reizen. In anderen Jahren wurden Beobachter wiederum wiederholt Zeuge zahlreicher Havarien, Mastbrüche sowie aufgelaufener Schiffe. Es ist und bleibt das unorthodoxeste Rennen und wohl deshalb die größte Einhandregatta der Welt.

In diesem Jahr geht das Silverrudder in die zehnte Runde. In der Ausgabe 20/2021 der YACHT blicken wir zurück – und nach vorn. Es ist hier im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Artikel direkt über einen der nachfolgenden Links herunter.


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