Das besondere Boot
Schwarze Magie: Figaro 3 – die erste Serienyacht mit Foils

Im Rahmen von Europas Yacht des Jahres musste sich Beneteaus heißester Renner erstmals dem Urteil von Fachjournalisten stellen. Willkommen an Bord!

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 30.10.2017
Schwarze Magie: Figaro 3 – die erste Serienyacht mit Foils Schwarze Magie: Figaro 3 – die erste Serienyacht mit Foils Schwarze Magie: Figaro 3 – die erste Serienyacht mit Foils

EYOTY/Julien Girardot Schwarze Magie: Figaro 3 – die erste Serienyacht mit Foils

Schon die Ankündigung des Bootes vor einem Jahr sorgte für reichlich mediale Begleitmusik. Denn die Classe Figaro ist nicht irgendeine Klassenvereinigung. Sie gilt als Übungsplatz für die besten Hochsee-Profis der Welt. Bis auf einen haben alle bisherigen Sieger der Vendée Globe zuvor auch auf die Figaro-Wertung gewonnen – eine Serie anspruchsvollster Einhand-Langstreckenregatten.

Was sie – unter anderem – so besonders macht, ist das strikte Einheitsklassen-Reglement. Gesegelt wird auf einheitlichen Yachten, derzeit noch auf der 2003 vorgestellten Figaro 2, ab der Saison 2019 dann auf dem neuen, noch heißeren Entwurf, der Figaro 3.

EYOTY/Julien Girardot Weniger Krängung, mehr Speed dank Foils

EYOTY/Julien Girardot Top-Ergonomie im Cockpit

Sie verfügt erstmals in der Klassengeschichte und auch als erste Hochsee-Großserienyacht weltweit über Foils. Allerdings sind sie nicht fürs Fliegen konzipiert; sie produzieren vielmehr dynamischen Auftrieb, machen das Boot also steifer und reduzieren bei hoher Fahrt die benetzte Fläche.

Die YACHT konnte die von VPLP konstruierte Figaro 3 vor La Rochelle segeln. Zuvor war sie strikt für Tests der Werft und der Classe Figaro reserviert. Denn die Baunummer 0 diente auch dazu, letzte Modifikationen festzulegen, bevor in diesen Tagen die Produktion anläuft.

Obwohl in der Biskaya nur mäßiger Wind herrschte, konnte sich die Figaro 3 auf See stark in Szene setzen. Die Wirkung der Foils, die anders als bisherige Konstruktionen nicht knapp über der Wasserlinie aus dem Rumpf austreten, sondern wesentlich weiter oben, eine Handbreit nur unterhalb des Decks, ist schon ab 7 bis 8 Knoten Fahrt spürbar. Und sie wächst mit jedem Zehntelknoten an Beschleunigung.

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EYOTY/Julien Girardot Pure Funktionalität. Unter Deck bleibt die Figaro 3 so nackt und leer wie eine Class 40


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Themen: BeneteauClasse FigaroFigaro 3VPLP

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