Recht
Rücktritt vom Kaufvertrag schwierig

Bei kleineren Mängeln sind dem Neubootkäufer meist die Hände gebunden – erst ab größeren Schäden eröffnen sich Klagemöglichkeiten

  • Ricarda Richter
 • Publiziert am 17.03.2015

H.-G. Kiesel Erst wenn der Mängelbeseitigungsaufwand überdurchschnittlich hoch ist, kann ein Rücktritt vom Kaufvertrag rechtlich durchgesetzt werden

Wenn die neu erstandene Yacht schon bei der Übergabe nicht das hält, was sie auf der Messe versprochen hat, bleiben ihrem frisch gebackenen Eigner trotzdem nur wenige Möglichkeiten. Mängel wie Haarrisse im Laminat oder eine fehlerhafte Verfugung des Teakdecks reichen seit der Schuldrechtsreform 2002 nicht mehr aus, um vom Kaufvertrag zurücktreten zu können.

Sind die auftretenden Missstände innerhalb eines gewissen finanziellen Rahmens behebbar, muss der Verkäufer dafür im Regelfall zwar aufkommen. Erst bei Überschreitung der sogenannten Erheblichkeitsschwelle, die die Relation der Mängel zum Kaufpreis bewertet, kann jedoch gerichtlich gegen den Vertrag vorgegangen werden.

Welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen, beantwortet der Rechtsexperte Dr. Heyko Wychodil in der neuen YACHT-Ausgabe (Heft 7/2015).


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Themen: ErheblichkeitsschwelleKaufpreisKaufvertragRechtSchuldrechtsreform

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