Minitransat 2017
Rodeo für Fortgeschrittene

Allein über den Atlantik, auf nur sechseinhalb Meter langen Booten – vier Deutsche haben es vor: Am kommenden Sonntag, den 1. Oktober, startet das Mini-Transat

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 26.09.2017
Kein einfaches Training: Mindestens 2000 Seemeilen mussten die "Miniisten" zurücklegen, um sich für das Mini-Transat zu qualifizieren. Hier im Bild: Andreas Deubel bei 6 Beaufort auf der Kreuz vor Heiligenhafen Kein einfaches Training: Mindestens 2000 Seemeilen mussten die "Miniisten" zurücklegen, um sich für das Mini-Transat zu qualifizieren. Hier im Bild: Andreas Deubel bei 6 Beaufort auf der Kreuz vor Heiligenhafen Kein einfaches Training: Mindestens 2000 Seemeilen mussten die "Miniisten" zurücklegen, um sich für das Mini-Transat zu qualifizieren. Hier im Bild: Andreas Deubel bei 6 Beaufort auf der Kreuz vor Heiligenhafen

YACHT/Ben Scheurer Kein einfaches Training: Mindestens 2000 Seemeilen mussten die "Miniisten" zurücklegen, um sich für das Mini-Transat zu qualifizieren. Hier im Bild: Andreas Deubel bei 6 Beaufort auf der Kreuz vor Heiligenhafen

Es wird ernst, nur noch fünf Tage bleiben bis zum Start des Mini-Transat 2017, der Einhandregatta über den Atlantik für die sechseinhalb Meter langen Boote vom Typ Mini 6.50. Seit vergangenem Mittwoch sind alle 81 Teilnehmer – 71 Männer und 10 Frauen - mit ihren Schiffen im "Village Mini", einem geschützten Hafenbecken in La Rochelle, um sich und ihre Boote final auf das Abenteuer vorzubereiten, in das sie sich am kommenden Sonntag, den 1. Oktober stürzen werden: in zwei Etappen 4000 Seemeilen über den Atlantik.

YACH/J. RIEKER Aufgeregt, nervös, glücklich oder angespannt? Wenige Tage vor dem Start wohl eine Mischung von alldem: Die vier deutschen Segler Lina Rixgens, Oliver Tessloff, Andreas Deubel und Jörg Riechers (v. l.) werden am 1. Oktober beim Mini-Transat 2017 starten 

Für die meisten ist es das erste Mini-Transat, so auch für drei der vier deutschen Teilnehmer: Lina Rixgens (23), Andreas Deubel (39) und Oliver Tessloff (44) starten zum ersten Mal. Allein Segelprofi Jörg Riechers (48), der nicht wie Rixgens, Deubel und Tessloff in der Serienbootklasse startet, sondern im Prototyp, ist Routinier, es ist sein drittes Minitransat nach 2009 und 2011.

Vor allen liegen in diesen letzten Tagen aber noch zahlreiche Sicherheitschecks, Briefings, Pressetermine. "Man ist die ganze Zeit dabei, etwa zu tun, und dennoch bleibt das Gefühl, dass immer noch tausend Sachen übrig bleiben", sagt Deubel, der wie viele andere Teilnehmer in diesen letzten Tagen vor dem Start noch Besuch von seiner Familie bekommt: Das Village der Minis steht jedem offen, Besucher können über die Stege schlendern, staunen, wie all das Zeug, das sich noch auf diesen türmt, jemals in den winzigen Hochsee-Flitzern verstaut werden soll, und den Skippern und Skipperinnnen einen guten Wunsch mit auf den Weg geben.

YACHT/ K.Müller Buntes Treiben im Village der Minitransat im Hafen von La Rochelle, wo alle 80 Teilnehmer sich und ihre Schiffe auf die Atlantiküberquerung vorbereiten 

Wie es sich anfühlt, in rauer See mit einem Mini gegen Wind und Welle zu kämpfen, was die Segler auf dem Atlantik erwartet und wie die deutschen Teilnehmer sich auf das Hochseeabenteuer vorbereitet haben, lesen Sie in der neuen YACHT 21 , die ab heute im Handel ist. Außerdem werden alle vier in kurzen Steckbriefen vorgestellt mit ihren Chancen, Hoffnungen, Zielen und Booten.


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Themen: Allein über den AtlantikAndreas DeubelJörg RiechersLina RixgensMini 6.50Mini-TransatMinitransat 2017Oliver TessloffTransatlantik-Regatta

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