Refit Dehlya 25
Reverse Engineering: vom Boot zum 3D-Modell

Auch beim Refit eines älteren Bootes bietet das Erstellen eines 3D-Modells viele Vorteile. Die Methoden einer solchen umgekehrten Konstruktion sind vielfältig

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 14.03.2017
Das Rechnermodell wurde von Originalzeichnungen abgeleitet Das Rechnermodell wurde von Originalzeichnungen abgeleitet Das Rechnermodell wurde von Originalzeichnungen abgeleitet

Lars Bolle Das Rechnermodell wurde von Originalzeichnungen abgeleitet

Wozu wird ein Modell der Dehlya im Rechner benötigt, wenn es das Boot doch schon in der Realität gibt? Diese im ersten Moment berechtigt erscheinende Frage lässt sich am besten beantworten, wenn man sich anschaut, wie heutzutage Yachten entstehen: Statt wie früher am Zeichenbrett mit Stift und Kurvenlineal wird fast ausschließlich am Rechner entwickelt. Das hat viele Vorteile.

Im Rechner sind vielfältige Simulationen möglich, zudem kann diese Herangehensweise Produktionskosten sparen. So lässt sich etwa die Verdrängung oder Stabilität genau vorhersagen und damit auch, wie sich Veränderungen auf die Segeleigenschaften auswirken. Es können, im Gegensatz zur Konstruktion auf Papier, viel mehr Varianten und Möglichkeiten vorab mit deutlich geringerem Aufwand simuliert werden. Außerdem sind kompliziertere Formen als früher möglich, der Entwurf der Inneneinrichtung sowie deren Fertigung ist genauer und variabler, und nicht zuletzt sind Visualisierungen bis hin zur fotorealistischen Darstellung mittlerweile Standard.

Wie Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen die Dehlya 25 in den Rechner bekommen hat und wie das auch mit dem eigenen Boot möglich ist, wird ausführlich in YACHT 7/17 erklärt.


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Themen: ComputerDehlya 25KonstruktionMarc-Oliver v. AhlenRefit Dehlya 25Reverse EngineeringYachtentwurf

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