Sicherheit
Radarreflektoren im Test: Nicht alle Modelle sind wirklich gut zu sehen

Segelyachten haben in der Regel ein schwaches Radarecho. Passive Reflektoren versprechen Abhilfe. Der Praxistest offenbart deutliche Unterschiede

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 06.04.2022
Eine klassische Version aus Alublech: nicht sehr handlich, aber mit brauchbarem Echo – das liefern bei Weitem nicht alle Modelle Eine klassische Version aus Alublech: nicht sehr handlich, aber mit brauchbarem Echo – das liefern bei Weitem nicht alle Modelle Eine klassische Version aus Alublech: nicht sehr handlich, aber mit brauchbarem Echo – das liefern bei Weitem nicht alle Modelle

Yacht / N. Günter Eine klassische Version aus Alublech: nicht sehr handlich, aber mit brauchbarem Echo – das liefern bei Weitem nicht alle Modelle

Wer braucht in Zeiten von AIS schon einen passiven Radarreflektor? Dank der modernen Elektronik ist man doch bestens sichtbar auf den Schirmen, ganz bestimmt auf denen der Berufsschifffahrt. Bei genauerem Hinsehen ist die Antwort aber klar: Jeder, der zusammen mit der Berufsschifffahrt auf dem Wasser ist, benötigt ein solches Gerät. Denn AIS-Technik ist von Stromversorgung abhängig – fällt diese aus, ist die Yacht nicht mehr sichtbar. Passive Radarreflektoren funktionieren zu jeder Zeit. Obendrein gibt es einige Reviere, wie die Waddenzee in den Niederlanden, auf denen ein Radarreflektor schlicht vorgeschrieben ist.

Doch wie gut ist die Leistung der Reflektoren in der Praxis und wenn es nicht darum geht, von großen Geräten auf der Brücke eines Berufsschiffs gesehen zu werden, sondern von einem leistungsschwächeren Yachtradar? Elf aktuelle Modelle haben wir in der Praxis erprobt und ihre Sichtbarkeit jeweils mit einem Puls- und einem Breitband-Radar untersucht. So viel vorab: Nicht alles, was als Reflektor angeboten wird, produziert auch ein verlässliches Echo.

Übersicht der getesteten Bauformen

6 Bilder

Wie die Modelle im Einzelnen abgeschnitten haben, lesen Sie in der aktuellen YACHT.

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