Besonderes Boot
Polarpionier im Hier und Heute

1868 brach die Nordische Jagt "Grönland" zur ersten deutschen Nordpolar-Expedition auf. Heute setzt sie als Museumsschiff Segel. Bordbesuch

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 13.09.2016

Stefan Schorr Die Nordische Jagt "Grönland" segelt in ihrem Heimatrevier, auf der Weser vor Bremerhaven

Die "Grönland" ist ein Schiff mit Charakter und Geschichte. Der deutsche Polarforscher Carl Koldewey segelte sie mit seiner Crew im 19. Jahrhundert von Bremerhaven aus in hohe Breiten, zur ersten deutschen Nordpolar-Expedition. Das Ziel, Grönland nördlich von 75 Grad zu erreichen, erfüllte die Expedition zwar nicht, rundete aber das Nordkap Spitzbergens und stieß bis ins Packeis auf der Rekordbreite von 81°, 4,5’ N vor.

Über vielerlei Umwege gelangte das Schiff 1973 zurück nach Bremerhaven, wo es als Eigentum des Deutschen Schifffahrtsmuseums direkt vor dem Auswandererhaus seinen Liegeplatz gefunden hat. Heute pflegt und segelt eine ehrenamtliche Stammcrew die "Grönland" und erzählt Gästen gern von der bewegten Geschichte ihres starken Schiffes.

Auch die YACHT war an Bord – den Bericht finden Sie in der YACHT 20/2016, ab jetzt am Kiosk, im DK-Shop  oder hier digital zu bestellen.


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Themen: Carl KoldeweyGrönlandJagt GrönlandNordpolar-Expedition

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