Osmose
Peeling für das Unterwasserschiff

Ist die Yacht erst von der Bläschenkrankheit befallen, führt irgendwann kein Weg an der Sanierung vorbei. Wie man sie selbst bewerkstelligt

  • Johannes Erdmann
 • Publiziert am 12.05.2014

Johannes Erdmann

Das Schiff hat Osmose – eine Erkenntnis, die dem Eigner Schweißperlen auf die Stirn treiben kann. Nicht nur die Vorstellung, dass die geliebte Yacht langsam einer Brausetablette gleich vom Salzwasser zersetzt wird – vor allem bedeutet die Diagnose eins: Für die Behebung der Schäden wird ein beherzter Griff ins Portemonnaie nötig sein. Die professionelle Sanierung einer Zehn-Meter-Yacht ist mit etwa 9000 Euro zu veranschlagen.

Dabei ist der Begriff "Osmose" speziell in Deutschland mit großem Schrecken verbunden; kaum ein Bootskäufer, der ein Schiff nicht nach Anzeichen der Bläschenkrankheit inspiziert. Werden gefundene Erhabenheiten am Unterwasserschiff mit dem Stechbeitel geöffnet, lassen sich nicht selten ein oder zwei delaminierte Schichten vom Rumpf lösen. Aus der Sorge ist Gewissheit geworden: Das Schiff hat Osmose.

Dass jedoch nicht jeder Osmosefall schnelle Handlung erfordert und wie eine Komplettsanierung kostengünstig in Eigenarbeit durchgeführt werden kann, erklären wir in der YACHT-Werkstatt in Heft 11/2014.


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Themen: GelplaneOsmoseOsmosesanierung

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