Sturm-Spezial
Orkan über der Kieler Förde

Vor 25 Jahren traf ein verheerender Sommersturm die Ostseeküste. Damals Betroffene erinnern sich. Plus: sturmsicher festmachen im Hafen

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 19.08.2014

A. Kling Vom Sturm an die Hafenmole gedrückte Yachten

Es ist die Nacht vom 27. auf den 28. August 1989. Ein lokal zwar begrenzter, aber dennoch immens heftiger Orkan zieht über die Kieler Förde. Er hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Besonders arg trifft es die Marina Wendtorf ausgangs der Förde am Ostufer.

Über Stunden hinweg, in völliger Dunkelheit, versuchen verzweifelte Eigner, ihre Boote und auch ihre eigenen Leben zu retten. Nur Letzteres gelingt. Am Morgen danach gleicht der einst schmucke Hafen einem Trümmerfeld.

Betroffene Segler von einst erinnern sich an die Schreckensnacht. Sie berichten von ihrem Kampf gegen die Naturgewalten. Denn nicht nur der Sturm richtete große Schäden an – er ließ auch das Wasser steigen. So hoch, dass Stege überflutet und um Heckpfähle gelegte Festmacher einfach aufschwammen.

Unzählige Yachten gingen im Hafenbecken auf Drift, prallten aufeinander und schoben sich schließlich entlang der Kaimauer zu einer endlosen Reihe ineinander verkeilter Rümpfe zusammen. So manches Boot endete gar regelrecht aufgespießt auf einem Poller.

Was haben Segler, was haben Hafenbetreiber aus der Katastrophe gelernt? Dieser Frage sind wir nachgegangen. Und wir zeigen, was man tun kann, um sein Schiff im Hafen bestmöglich gegen aufziehenden Starkwind und Sturm abzusichern.

Jetzt in der neuen YACHT (Heft 18/2014, ab sofort am Kiosk und in den App-Stores).


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Themen: FestmachenKieler FördeOrkanSicher im HafenSturmWendtorf

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