Ausrüstung
Nur ein Tampen als Skipper

Einhandsegeln funktioniert nur, wenn man die Pinne aus der Hand geben kann. Pinnenfeststeller sind dafür perfekte Helfer. Marktübersicht

  • Martin-Sebastian Kreplin
 • Publiziert am 29.07.2013

YACHT Pinnenfeststeller, traditionell

Nur ein Seil. Mehr braucht es eigentlich nicht, um ein pinnengesteuertes Boot, egal ob Jolle oder Yacht, auf Kurs zu halten, während sich der Alleinsegler um Schoten, Fallen oder Mittagessen kümmern kann. Ein wenig Segelfeingefühl vorausgesetzt, denn ein festgesetztes Ruder macht nichts weiter als stillzustehen. Den Kurs halten muss das Schiff selbst, Segelstellung und Bootstrimm müssen passen, sonst ist die Pinnenbremse eher eine störende Handschelle als ein wirklicher Helfer.
Klar ist: Ein Pinnenfeststeller ist keine Windsteueranlage, kein Autopilot. Wind- oder Kursänderungen berücksichtigt das System nicht, sondern segelt stur voran.
Gerade die Briten, traditionell mit kompakten Booten in anspruchsvollem Gebiet unterwegs, haben hier immer neue Ansätze gefunden. Allerdings auch mit einem Haken: Egal, ob der Tillerlock von Seasure oder der Tillermate, stets sind die Klemmen von der Insel robust und groß ausgefallen – tauglich für den Segeltörn vor Cowes, während in Deutschland ein Großteil der pinnengesteuerten Yachten mittlerweile binnen bewegt wird. Da passen schlanke Klemmen, wie sie beispielsweise Pfeiffer Marine oder Niro Petersen anbieten, besser, sind beim Bedienkomfort aber nicht schlechter.

Welche Optionen heutzutage zur Verügung stehen und wie sie sich bedienen lassen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der YACHT, ab Mittwoch am Kiosk.


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Themen: MarktübersichtPinnenfeststellerTest

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