Havarie und Bergung
Nordatlantik: spektakuläre Rettung eines havarierten Open 60

Eine havarierte Regattayacht von einer Fahrtenyacht auf dem Nordatlantik bergen lassen? Der Franzose Adrien Hardy schafft das Unmögliche

  • Anna Ossenkopp
 • Publiziert vor 4 Jahren
Die Bergungscrew erreicht den havarierten Open 60 "SMA" Die Bergungscrew erreicht den havarierten Open 60 "SMA" Die Bergungscrew erreicht den havarierten Open 60 "SMA"

Marcus Hutchinson/SMA Die Bergungscrew erreicht den havarierten Open 60 "SMA"

Der Open 60 "SMA" des Franzosen Paul Meilhat trieb seit knapp drei Wochen unbemannt in den Winterstürmen des Nordatlantiks. Eigentlich hatte Meilhat sich in einer Transatlantikregatta für die Vendée Globe qualifizieren wollen, musste aber wegen Brüchen von Becken und Rippen, die er sich beim einem Unfall auf dem Vorschiff zuzog, sein Schiff aufgeben.

Die Aufgabe für den Retter: die Yacht finden und bergen. Als "Rettungsboot" diente der kurzfristig zusammengesuchten Crew um Hardy die geliehene Alu-Fahrtensegelyacht "Galea", mit der sie 2400 Seemeilen segelten, um den Havaristen zu finden und unter Segeln zu bergen.

Die Aktion dauerte 22 Tage und war ein echtes Husarenstück mit unvorhergesehenen Begleiterscheinungen, wie dem Mayday-Ruf eines Containerschiffs, Böenwarnungen bis 60 Knoten und mehr als 15 Tonnen Wasser im Rumpf der "SMA".

Die Details der spektakulären Bergung lesen Sie in der neuen YACHT 8/2017. Sie ist ab heute am Kiosk, im DK-Shop oder digital erhältlich.

Themen: BergungHavarieOpen 60Seenot


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