Masekowitz-Interview
Nonstop-Weltumsegelung gescheitert

Der Einhandsegler Henrik Masekowitz wollte nonstop um die Welt, nach einem Unfall war Schluss. Wie es dazu kam, wie es für ihn weitergeht

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 19.01.2016

Sohnrey, C.

Am 12. November startete der 49-jährige Hamburger Henrik Masekowitz im französischen Douarnenez mit seiner Class 40 "Croix du Sud", um es Wilfried Erdmann gleichzutun: Einhand nonstop um die Welt, allerdings sogar in Rekordzeit. Doch kurz nach Überquerung des Nullmeridians im Südpolarmeer, nach rund einem Monat auf See, nach einem Viertel der kalkulierten Dauer, nach einem Ozean im Kielwasser, diese Nachricht: "Mein rechter Fuß ist im Eimer, ich kann nicht mehr auftreten."

Der große Traum ist ausgeträumt, er endete abrupt und schmerzhaft: Bruch im Sprunggelenk.

Kurz nach dem Unfall erreicht ihn die YACHT via Satellitentelefon an Bord. Wie er sich fühle? "Das kann ich nicht beschreiben", sagt er, "mir fallen da keine Worte ein. Oder nur solche, die Sie nicht schreiben möchten. Die fangen mit ‚F‘, mit ‚S‘, mit allem Möglichem an … Bescheiden, auf gut Deutsch."

Wie es zu dem Unfall kam, was Masekowitz bis dahin erlebte und wie es weitergeht, erzählt er im Interview in YACHT 3/2016.


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Themen: EinhandHenrik MasekowitzNonstopWeltumsegelung

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