Abenteuer
Mit der Yacht zu fernen Gipfeln

Expedition nach Feuerland: Die Kombination von Segeln und Bergsteigen ermöglicht einzigartige Erlebnisse in der patagonischen Wildnis

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 02.01.2013

R. Gantzhorn Erstbesteigung des Monte Sarmiento. Tief unten liegt die Magellanstraße

Die Berge oder die See? Gewöhnlich spaltet diese Frage, die Anhänger einer dieser Vorlieben stehen den Fans der anderen zumindest sehr skeptisch gegenüber. Ralf Gantzhorn, 48, ein in Hamburg lebender Geologe und Outdoor-Fotograf, kann mit solchem Lagerdenken nichts anfangen. Seine Antwort: die Berge und die See!

R. Gantzhorn Gantzhorn (l.) setzt über zur Landexkursion

Mit der Yacht ist Gantzhorn in die entlegenen Regionen Patagoniens gereist, um dort zum Teil noch unbestiegene Berge zu erklimmen. „Solche Expeditionen", sagt er, „sind zwei in einer.“

R. Gantzhorn Schon bei der Anreise gibt es einen Vorgeschmack auf die ruppigen Bedingungen

Dabei muss Gantzhorn mit seinen zwei Mitstreitern hier wie dort erhebliche Belastungen meistern. Die meteorologische Garstigkeit Patagoniens ist für Segler wie für Bergsteiger gleichermaßen eine Herausforderung. Überhaupt sieht der Abenteurer allemal starke Parallelen im vermeintlich Unvereinbaren. „Du bist in einer Art Zweier- oder Dreiersituation, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann. Essenz dessen, was ich tue, ist Selbstverantwortung. Das gilt für das Bergsteigen genauso wie für das Segeln.“

R. Gantzhorn Spektakulärer Aufstieg über die Nordwand zum Monte Sarmiento

Mehr über Gantzhorns Erlebnisse in Südamerika lesen Sie in der neuen YACHT.


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Themen: FeuerlandPatagonienRalf Gantzhornteaser02_2013

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