Hanse 385
Mehr Volumen, mehr Komfort

Die neue 385 aus Greifswald baut auf das bewährte Hanse-Konzept, zeigt sich aber experimentierfreudiger und für den Kunden individueller

  • Michael Good
 • Publiziert am 12.10.2011

Axel Nissen-Lie Markant. Winkel, Ecken sowie der hohe Freibord prägen die Optik

Die neue Hanse 385 ist eine konsequente Neuentwicklung aus dem Bremerhavener Büro von Judel/Vrolijk & Co. Das Konzept soll an die Modelle 445 (Test in YACHT 1/2011), 495 (Test in YACHT 8/2011) und 545 (Test in YACHT 8/2010) anknüpfen. Sie tritt die Nachfolge der erfolgreichen 37-Fuß-Reihe an, welche bisher weit über 1000 Einheiten hervor gebracht hat.

Natürlich übernimmt auch die Neue aus Greifswald die hansetypischen Entwicklungen, wie etwa das integrierte Selbstwendefock-System mit einem darauf abgestimmten, vergleichsweise hohen Segelplan. Alternativ zur Selbstwendefock bietet Hanseyachts für das neue Schiff aber auch eine Genua mit 106 Prozent Überlappung an. Bei der 385 werden ebenfalls sämtliche Schoten, Fallen und Strecker unter Deck in die unmittelbare Erreichbarkeit des Steuermanns gelenkt. Das Laufdeck bleibt damit frei von Beschlägen, und das Schiff wirkt aufgeräumt. Neu ist die große und klappbare Badeplattform am Heck. Dahinter verbergen sich Stauräume für die Rettungsinsel und für die Gasflaschen.

Im Leichtwindtest kann die Hanse 385 mit ihrer Selbstwendefock überzeugen. Sie fühlt sich leichter an als viele vergleichbare Yachten der Konkurrenz und steuert sich lebendiger. Zudem gefällt das Layout im Cockpit, das den Vorstellungen für ein möglichst einfaches und simples Handling entspricht.

Mehr dazu im aktuellen Test der Hanse 385 in der neuen YACHT, Ausgabe 22/2011.

HanseYachts Freizügig. Viel Platz im Cockpit und eine riesige Badeplattform

.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: HanseHanse 385Hanseyachts

Anzeige