Revier
Kurs aufs Land der Skipetaren

Albaniens Küste war für Segler bislang Sperrzone. Inzwischen gibt es dort den ersten privaten Yachthafen. Bodo Müller war auf Erkundungstörn

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 23.04.2012

B. Müller Segelyacht in der Bucht von Vlore/Albanien

Den Salon voller albanischer Flüchtlinge, die aus Verzweiflung und Not ihrem Land den Rücken kehren, segelt Bodo Müller über die Grenze nach Griechenland. Vorbei an misstrauischen Grenzbeamten auf Patrouillenbooten der Küstenwache. Im Schutz der Dunkelheit setzt er die Albaner an der Küste von Korfu ab. Das war vor 21 Jahren.

Albanien im Jahr 2011. Der Steinzeit-Kommunismus gehört der Vergangenheit an, das Land harrt ungeduldig seiner Aufnahme in die EU. Die ist für 2014 geplant. In den größeren Küstenmetropolen geht das Leben inzwischen einen fast schon westlich geprägten Gang. In der Fußgängerzone von Durres etwa, an deren Ende die große Hauptmoschee alles überragt, stehen mit Brauerei-Werbung bedruckte Sonnenschirme, führen Einheimische stolz ihre neuesten Handys vor, sind die Schaufenster voll mit dem, was auch in Westeuropa die Läden füllt.

Auf dem Wasser entlang der Küste hingegen ein anderes Bild: Leere. Von überbordendem Yachttourismus, wie er in den Nachbarländern Griechenland, Montenegro und vor allem Kroatien während des Sommers selbstverständlich ist, keine Spur. Eine einzige private Yachtmarina gibt es erst in Albanien. Dennoch ist die Küste stellenweise durchaus sehenswert. Bodo Müller war erneut dort, diesmal ganz entspannt und vor allem ganz legal. Er berichtet in der neuen YACHT (Heft 10/2012), welche Ort in Albanien sich anzusteuern lohnen.


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