Test Biga 242
Kleines Boot, großer Auftritt

Alles dran, alles drin, schön ausgebaut, dazu ein hölzerner Aufbau – das findet man nicht oft. Die neue Biga ist ein Edel-Kleinkreuzer

  • Fridtjof Gunkel
 • Publiziert am 13.11.2012

YACHT / C. Sorenti Die neue Biga 242 im Test bei böigen Windbedingungen

Von der Beschlagsausstattung bis zum Segelsatz ist alles an der neuen Biga edel, teuer und gut, hinzu kommen allerfeinste Holzarbeiten. Das macht die neue Konstruktion von Juliane Hempel zu einem Hingucker der gehobenen, mittlerweile im Kleinkreuzersegment kaum mehr zu findenden Qualität. So ist sie denn vielleicht noch mit der Västbris 27 (Test in YACHT 3/2008) annähernd vergleichbar, die jedoch nicht nur größer, sondern auch mit einem Langkiel ausgestattet ist.

Die Biga 242 dagegen wurde mit einem modernen Flossenkiel konstruiert, zu haben ist sie auch mit einem Flachkiel. Letzterer jedoch führte zu Abstrichen bei den Segeleigenschaften, wie sich während des Tests zeigte. Zwar kommt das Schiff auf eine gute Endgeschwindigkeit, fordert aber bei böigem Wind viel Arbeit an der Großschot.

Ansonsten präsentiert sich das Boot als ordentlicher Tourer mit exzellentem Ausbau, genug Stauraum, und es bietet sogar Ausbauvarianten. Selten geworden: Um unter Deck eine ausgewachsene Küchenzeile zu ermöglichen, wurde die Biga 242 mit einer Dinette ausgestattet.

YACHT / C. Sorenti Geschlossenes Heck, lange Duchten, schmales Cockpitsüll

YACHT / C. Sorenti Edler Holzausbau, feinstes Finish und eine Dinette als Sitzgruppe

Sunbeam 24.2

9 Bilder

Sunbeam 24.2: Überarbeiteter Kleinkreuzer aus Österreich


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